Fußball-Landesliga: SC Hainberg trotzt FT Braunschweig 0:0 ab

Toller Achtungserfolg

Kampf mit den Armen: Hainbergs Niklas Pfitzner (links) setzt sich trotzdem gegen Braunschweigs Kevin Hintersdorf durch. Foto: zje/gsd

Göttingen. „JAAAA!“ Hainbergs Präsident Jörg Lohse stieß nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Rose einen Urlaut aus. Die rund 150 Zuschauer auf den Zietenterrassen spendeten etwas ruhiger anerkennenden Beifall – den sich die in die Landesliga aufgestiegenen Fußballer des SC Hainberg redlich verdient hatten. 0:0 gegen die Freie Turnerschaft Braunschweig, dieser Punkt war gegen einen der drei am meisten genannten Meisterschaftsfavoriten nicht unbedingt erwartet worden.

„Wer sich nach diesem Spiel ärgert, ist selber schuld“, meinte SCH-Coach Dennis Erkner noch im Team-Kreis unmittelbar nach dem Abpfiff. „Geil gemacht von allen, wir waren sogar besser als der Meisterschaftsfavorit. Die Freude überwiegt jedenfalls“. so Erkner weiter.

Den ersten Punkt hatte sich der Neuling auch deshalb verdient, weil er mehr Chancen als die „Turner“ hatte – und sogar die besseren. Mit Niklas Pfitzners Möglichkeit ging’s los nach 21 Minuten, Rolf-Hendrik Ziegners Nachschuss strich über den Querbalken. Dann wieder Pfitzner (33.) von rechts, FT-Schlussmann Keul rettete wie auch Heckmanns Gelegenheit über die linke Seite (36.).

Die beste Chance für Braunschweig ergab sich für Damir Vrancic, der vor drei Jahren Eintracht Braunschweig mit einem Freistoßtor kurz vor Schluss in Ingolstadt in die Bundesliga schoss. Auch auf dem Hainberg war es sein Freistoß, der das linke Gestänge touchierte (48.).

Dann hatte Hainbergs Ex-05er Vivakran Paramarajah das 1:0 auf dem Fuß (50.), erneut war aber Keul zur Stelle. SC-Kapitän Gianni Weiss (65.), Ziegner (70.), erneut Weiss (74.), der eingewechselte Mielenhausen (89.) und Pfitzner (90.) hätten aus einem Punkt noch drei machen können, doch es blieb bei der interessanten Nullnummer. „Entscheidend war, wie wir aufgetreten sind“, meinte Lohse. Und das war gut! Der einzige Hainberger, der sich nicht so ganz freuen konnte, war der gute SCH-Torwart Aleksandar Stankovic: Er rauschte mit FT-Stürmer Ebeling zusammen, hielt benommen durch.

SCH: Stankovic - Bujara, Pampe, Hille, Heckmann (80. Maretschke) - Ziegner, Kern (60. Trappmann), Kaufmann, Weiss - Paramarajah (73. Mielenhausen), Pfitzner. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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