Fußball-Landesliga: Göttingen 05 gegen den FC Grone / Landolfshausen gegen Vorsfelde

Verlieren verboten im Derby

Das nächste Derby: Gregorz Podolzcak (li., hier im Testspiel gegen Sebastian Marx von Eintracht Northeim) trifft mit Göttingen 05 auf den FC Grone. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Der Fast-Absteiger SCW Göttingen auf dem zweiten Rang, der FC Grone als Aufsteiger auf dem fünften Platz und Göttingen 05 als Nachrücker und regulärer Absteiger auf Rang acht.

Die Tabelle der Fußball-Landesliga liest sich aus südniedersächsischer Sicht nach dem zweiten Spieltag sehr erfreulich, nur der TSV Landolfshausen belegt als Viertletzter einen Abstiegsplatz. Am Sonntag (15 Uhr) folgt schon wieder das nächste Derby, wenn Göttingen 05 im Maschpark auf die Groner trifft. Zeitgleich will Landolfshausen im Heimspiel gegen Vorsfelde etwas Zählbares holen. Der SCW hat spielfrei.

Göttingen 05 - FC Grone (So., 15 Uhr). Die Schwarz-Gelben haben bislang zweimal unentschieden gespielt. „Wir wollen möglichst lange ungeschlagen bleiben“, sagt 05-Trainer Jan Steiger mit Blick auf die Tabelle und ergänzt: „Zwischendurch würden wir aber auch gerne mal gewinnen.“ Alexander Ludwig und Adnan Sirip sind krank, Mladen Drazic verpasst das Derby gegen den Aufsteiger, weil er privat verhindert ist. Deren Kollegen erwartet viel Arbeit, denn Steiger hat durchaus Respekt vor dem Aufsteiger. „Grone hat schon vier Punkte geholt. Und mit Waas, Koch, Murati und Degenhardt haben sie gute Offensivspieler und Individualisten in ihren Reihen. Da müssen wir aufpassen.“

Beim Gegner herrschte nach dem 2:0-Sieg am Mittwochabend über Vorsfelde Erleichterung. „Mehr aber auch nicht“, sagt Trainer Jozo Brinkwerth, immerhin könne man sich als Aufsteiger mit vier Punkten nicht zurücklehnen. „Das wird mit Sicherheit ein interessantes Derby“, sagt der Coach, der drei Jahre die Schwarz-Gelben trainierte. Zwei Jahre in der Oberliga, ein Jahr in der Landesliga. Stürmer Oliver Waas ist im Derby wieder dabei, fraglich ist der Einsatz von Sturmkollege Adrian Koch. „Da gehen wir kein Risiko ein. Notfalls pausiert er weiter“, sagt Brinkwerth vor dem ersten Auswärtsspiel seiner Mannschaft. Und genau wie bei den Gastgebern lautet auch beim Aufsteiger das Motto: „verlieren verboten“. Brinkwerth: „Bloß keine Niederlage, denn am Ende kann jeder Punkt wichtig sein.“

TSV Landolfshausen - SSV Vorsfelde (So., 15 Uhr). TSV-Trainer Ingo Müller weilte am Mittwochabend am Groner Rehbach, um Vorsfelde persönlich zu beobachten. Was er dort zu sehen bekam, dürfte ihn zumindest nicht verunsichert haben. Denn dass sich die personelle Situation der Vorsfelder, die in Grone auf den ehemaligen Oberligaspieler Rick Bewernick und zahlreiche weitere Leistungsträger verzichten mussten, am Sonntag gänzlich entspannen wird, ist nicht zu erwarten. (raw)

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