Fußball-Landesliga: 2:1 gegen Lupo Martini Wolfsburg II / Landolfshausen auswärts 0:3

Weende siegt im Kellerduell

Trikot-Reißtest: Weendes Julian Kratzert (links) versucht, den Wolfsburger Marco Cuccia auf unkonventionelle Weise abzuschütteln. Foto: ats/gsd

Göttingen. Das Kellerduell in der Fußball-Landesliga entschied der SCW Göttingen mit 2:1 gegen Lupo Martini Wolfsburg II erst in der Nachspielzeit. Der TSV Landolfshausen kehrte vom neuen Spitzenreiter TSC Vahdet Braunschweig mit einer 0:3-Niederlage zurück. Das Spiel zwischen dem SC Hainberg und dem - Goslarer SC 08 wurde aufgrund der katastrophalen Platzverhältnisse abgesagt. Der FC Grone war Richtung Wolfenbüttel gefahren und musste unverrichteter Dinge vom Spitzenreiter MTV wieder nach Hause fahren, weil der Schiedsrichter diese Partie aufgrund der widrigen Platzverhältnisse nicht angepfiffen hat. Als Trost gab’s für die Rückfahrt vom MTV eine Kiste Bier statt erhoffter Punkte für die Groner.

SCW Göttingen - Lupo Martini Wolfsburg II 2:1 (1:0). „Es war ein „Sechs-Punkte-Spiel“ für die Weender, die vorerst die Abstiegszone verlassen und den Stadtrivalen FC Grone hinter sich gelassen haben. Allerdings gestand SCW-Trainer Marc Zimmermann ein: „Es war ein glücklicher Sieg. Am Ende aber hat die Gerechtigkeit gesiegt.“ In der Tat verweigerte der Braunschweiger Schiedsrichter Hilko Paulsen, der eine katastrophale Vorstellung bot, den Gastgebern zwei Strafstöße. „Wir haben uns aber sehr wenige Torchancen herausgespielt“, gab Zimmermann zu. In der 28. Minute schlief die gesamte Weender Defensive, als Gzim Mustafa von links unbedrängt vor das SCW-Tor flanken konnte, wo Soras Agirman völlig freistehend einköpfen konnte zur Gästeführung. Zur zweiten Halbzeit wechselte Zimmermann Steffen Claassen und später noch Jannik Psotta ein, um die Offensive zu beleben. Diese beiden Einwechslungen sollten Wirkung zeigen. In der 83. Minute setzte Psotta Torjäger Julian Kratzert auf dem linken Flügel in Szene, und dessen Flanke köpfte Kapitän Maikel König ins obere rechte Lupo-Toreck zum überfälligen 1:1. Endgültiger Jubel aufseiten der Weender in der Nachspielzeit, als sich Jörn Beckmann ein Herz fasste und aus halbrechter abseitsverdächtiger Position das Leder humorlos halbhoch zum 2:1-Siegtrefer versenkte. - Tore: 0:1 Agirman (28.), 1:1 König (83.), 2:1 Beckmann (90 + 2)) - Gelb-rote Karte: Cuccia (Lupo/90. +  2).

TSC Vahdet Braunschweig - TSV Landolfshausen 3:0 (2:0). „Es war eines unserer besten Saisonspiele“, meinte TSV-Trainer Michael Kreter trotz dieser Niederlage. So sprach Kreter von einem unberechtigten Foulelfmeter für die Gastgeber, der bereits nach zwölf Minuten den 0:1-Rückstand für die Gäste durch den achten Saisontreffer Braunschweigs Torjäger Maik Koschwitz bedeutete. „Bis zum 0:3 haben wir spielerisch überzeugt. Aber Vahdet verfügt über die individuell stärkste Mannschaft in dieser Liga“, anerkannte Kreter. - Tore: 1:0 Koschwitz (12./Foulelfmeter), 2:0 Koschwitz (27.), 3:0 Richter (59.) - Gelb-rote Karte: Nolte (TSV/68.). (gsd)

Von Walter Gleitze

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