SVG will im Eiltempo in die Oberliga

Göttingen. Innerhalb von fünf Tagen zwei Partien gegen den MTV Wolfenbüttel: Der Saison-Endspurt in der Fußball-Landesliga macht es möglich. Für die SVG Göttingen ist es ein schöner Stress, denn nach dem 1:0-Auswärtserfolg am vergangenen Mittwoch kann der Tabellenführer mit einem Dreier am Sonntag den nächsten großen Schritt zum Oberliga-Aufstieg machen. Eine ganz schwierige Partie erwartet den TSV Landolfshausen. Der Drittletzte hat den Tabellenvierten MTV Gifhorn zu Gast (beide Partien am Sonntag um 15 Uhr).

SVG Göttingen - MTV Wolfenbüttel. Vor dem schnellen „Rückspiel“ hofft Thorsten Tunkel auf eine ähnlich engagierte Leistung wie am Mittwoch, wo die Schwarz-Weißen nur in den ersten 15 Minuten Probleme offenbarten. „Danach hatten wir das Spiel im Griff. Der MTV hatte nach der Pause keine einzige Chance mehr, da haben wir sehr souverän gespielt“, sagt der Fußball-Abteilungsleiter. Trainer Knut Nolte kann wieder auf Lorenz Strassemeyer bauen sowie auf Torhüter Denny Cohrs. Der ist zwar angeschlagen, kann aber spielen. Den einzig verbliebenen Aufstiegskonkurrenten Vorsfelde will die SVG so schnell wie möglich abschütteln. „Wir wollen unsere letzten fünf Partien gewinnen“, sagt Tunkel, der am Sonntag seinen 36. Geburtstag feiert. „Die müssen mir keinen Sieg schenken. Die sollen sich mit drei Punkten lieber für eine tolle Saison selbst beschenken.“

TSV Landolfshausen - MTV Gifhorn. Seit fünf Partien ist der TSV jetzt schon ungeschlagen, holte dabei neun Punkte und kletterte auf den drittletzten Rang. Doch viel wichtiger: Den Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsrang hat der Aufsteiger auf drei Zähler verkürzt. „Unentschieden sind zwar gut fürs Selbstvertrauen, bringen uns aber nicht entscheidend weiter“, sagt Trainer Ingo Müller, der mit seinem Team häufig Treffer kurz vor Schluss kassierte. In der Vorrunde war der TSV gegen den MTV Gifhorn aber chancenlos. Beim aktuellen Tabellenvierten kam Landolfshausen mit 0:4 unter die Räder. (raw)

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