Fußball-Landesliga

Landolfshausens neuer Trainer Jünemann: „Moral war bei uns immer bombig“

+
Der neue Trainer des TSV Landolfshausen/Seulingen: Florian Jünemann hat Marco Wehr abgelöst und soll dem Fußball-Landesligisten neuen Schwung vermitteln. Foto:

Ein ehemaliger Spieler soll dem TSV Landolfshausen/Seulingen als neuer Trainer neuen Schwung verleihen. Florian Jünemann hat den Job von Vorgänger Marco Wehr übernommen (HNA berichtete), der sich mit dem Vorstand des Fußball-Landesligisten nicht über eine Verlängerung seines Engagements einigen konnte.

„Mit Florian bekommen wir einen Trainer, der mit sehr viel Motivation und Leidenschaft an die Aufgabe herangehen wird. Wir sind froh, dass wir Florian für diese Aufgabe begeistern konnten. Mit ihm haben wir unseren absoluten Wunschkandidaten gefunden“, so Reimund Böning, der erste Vorsitzende des TSV Landolfshausen/Seulingen.

„Die Liga zu halten, ist immer das vorrangige Ziel unseres Klubs“, setzt auch Jünemann (44) die Vorgaben seiner Vorgänger fort. Die Landesliga sei für einen Verein wie Landolfshausen/Seulingen, der inzwischen eigentlich aus zwei Partnern besteht, ein „Traum“ – und keine Selbstverständlichkeit.

Die intakte Team-Struktur ist langsam gewachsen, wozu auch mehrere „Einheimische“ beigetragen haben, sagt Jünemann, der in Göttingen als Berufsschullehrer an der Arnoldi-Schule für den Bereich Dienstleistungsberufe tätig ist. „Wir haben mehr als ein halbes Dutzend einheimische Spieler und jetzt kommen noch zwei aus Sattenhausen und vom JFV Eichsfeld dazu.“

Die Verbundenheit mit seiner Herkunft zeigt sich bei Jünemann auch darin, dass er in Landolfshausen gebaut hat, wo er mit Gattin Kristine und zwei Kindern lebt. Und seine Eltern betrieben bis vor einiger Zeit zudem die Klub-Gaststätte, die inzwischen aber geschlossen ist.

1993/94 spielte Jünemann seine erste Herren-Saison unter Ex-Trainer Ingo Müller. „Da begann diese kleine Erfolgs-Story“, erinnert sich der neue TSV-Trainer an die Ursprünge. Über die Jahre stieg das Landolfshäuser Team von der 1. Kreisklasse über die Bezirksliga (2006) bis in die Landesliga auf. „Wir sind aber immer der Underdog gewesen. Aber die Moral war immer bombig“, sagt Jünemann, dessen Cousin Moritz in der „Ersten“ spielt.

Wichtig ist Jünemann auch die zweite Mannschaft des TSV. Sie spielt – für einen Klub in der Größe wie „La/Seu“ bemerkenswert – in der Kreisliga und dient als „Baustein“ für das Landesliga- Team.

. In der Landesliga war „La/Seu“ vorm Abbruch Zwölfter (ein Platz vor den Abstiegsrängen), hat erst sechs seiner 15 Heimspiele ausgetragen (vier Siege, zwei Niederlagen). Auswärts gab es in zehn Partien zwei Dreier. haz/gsd-nh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.