Fußball-Hallenkreismeisterschaft: Noch zwei Plätze für die Endrunde frei - WeWaLe/Ca. als Dauerbrenner

Leck: „Nehmen Favoritenrolle an“

Trickreich: Christian Leck (r.) setzt sich hier beim eigenen Turnier in Melsungen gegen Bad Wildungens Carsten Laun durch. Foto: Kasiewicz

Borken. Ein neuer Titelträger wird gesucht. Nachdem Vorjahressieger FC Körle bereits in der Vorrunde der Fußball-Hallenkreismeisterschaft die Segel streichen musste, streiten sieben Teams am Sonntag ab 10.30 Uhr in der Borkener Großsporthalle um die Krone. Bislang stehen allerdings erst fünf Mannschaften für die Endrunde fest.

Am heutigen Freitag bietet sich ab 19 Uhr sieben A- und B-Ligisten die Chance, das Feld über die Zwischenrunde zu komplettieren. Ebenfalls in Borken messen sich jeweils in einer Gruppe vier A-Ligisten und drei B-Ligisten. Der jeweilige Sieger darf sich 40 Stunden später erneut beweisen.

Bei den A-Ligisten spielen der TSV Schwarzenberg, FSV Allmuthshausen, SG Englis/Kerstenhausen/Arnsbach und TSV Wasenberg gegeneinander. Leicht favorisiert scheint die SG um Torjäger Andrej Lang zu sein. Schwierig zu beurteilen ist die Rolle des TSV Schwarzenberg, weil das Team in der Vorrundengruppe in Guxhagen, deren Spiele abgebrochen wurde, zum Sieger erklärt wurde. Ein Trumpf ist Trainer Jürgen Lohne, der von 2005 bis 2007 und 2009 die Runde mit Gensungen/Felsberg gewann.

Bei den B-Ligisten scheint die FSG Borken/Freudenthal von Trainer Matthias Fennel, der 2012 mit Ohetal/Frielendorf Vierter wurde, in eigener Halle die besten Karten zu haben. Eine tadellose Vorrunde spielte der TSV Obermelsungen, der vier Partien bei 21:6-Toren gewann. Außenseiter ist der SC Riebelsdorf.

Zwei Verbandligisten und drei Kreisoberligisten warten in der Endrunde. „Wir nehmen die Favoritenrolle an. Einen Ausrutscher darf man sich aber nicht erlauben“, weiß Christian Leck. Damit spielt Melsungens Co-Trainer auf den Modus an. Denn der Sieger steht nach der Gruppenphase fest. Neben Leck sollen beim MFV vor allem Mario Kilian und Nick Krug für die Tore sorgen. Ganz entspannt geht die SG Gilsa/Jesberg/Waltersbrück als zweiter Verbandsligist das Turnier an. „Wir wollen eine gute Leistung zeigen und die Veranstaltung ohne Blessuren überstehen. Entgegen kommt mir die Endrunde nicht“, macht Harald Hauer deutlich. Der SG-Coach ist am Donnerstag mit seinem Team ins Training eingestiegen und hat für Samstag zwei Einheiten angesetzt. Richten soll es das Team, das in der Vorrunde den 1. FC Schwalmstadt in die Schranken verwies.

Was Beständigkeit angeht, ist die SG WeWaLe/Ca. eine große Nummer in der Halle. Bereits zum siebten Mal hat das Team um Spielertrainer Daniel Poltmann die Endrunde erreicht. Mehr als nur Außenseiterchancen auf eine Top-Platzierung hat die SG Uttershausen/Lendorf. Der neue Spielertrainer Hassan Nasseri und Mohammed Jammal können dank ihrer Technik jedem Team gefährlich werden. Ebenso wie die SG konnte sich Klassenkamerad SG Beiseförth/Malsfeld zum dritten Mal für die Endrunde qualifizieren. (sbx)

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