Gruppenliga: Sandershausen schlägt Aufsteiger mit 4:0

Lehrstunde für die TSV Immenhausen

Auf dem Weg zum 3:0. Tobias Rühlmann hat dem Immenhäuser Arne Schröder (links) den Ball abgenommen. Seinen Pass verwertet Sascha Hebold zum dritten Sandershäuser Tor. Foto: Rieß

Immenhausen. Nichts zu gewinnen gab es für die abstiegsbedrohte TSV Immenhausen gegen den Tabellenführer der Fußball-Gruppenliga TSG Sandershausen. Die TSG gewann 4:0 (3:0).

?Spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf wider?

!Absolut. Die Immenhäuser hatten in den 90 Minuten ganze zwei Torchancen durch Nico Siebert. Die TSG hätte auch zweistellig gewinnen können.

? Wo waren die Schwächen der TSV?

!Lassen wir es den Trainer sagen. „Wir müssen uns in allen Mannschaftsteilen verstärken“, meinte Bernd Hüter treffend. Dass fast nichts stimmt beim Aufsteiger machte das Spiel deutlich.

? Sind die Mannschaften in der Gruppenliga richtig aufgehoben?

!Legt man die Form vom Dienstagsspiel zugrunde, dann nicht. Sandershausen spielte auf absolutem Verbandsliganiveau. Stark im Zweikampf, verlagerte sie das Spiel geschickt von einer auf die andere Seite. Die Laufwege sind aufeinander abgestimmt, die Pässe kommen fast Zentimeter genau. Dass die Spieler auch technisch auf hohem Niveau spielen, versteht sich von selbst. Immenhausen hingegen spielte höchstens auf Kreisoberligaformat.

? Gab es auch Lichtblicke bei Immenhausen?

!Nach der Halbzeit versuchte die TSV mit frühzeitigem Pressing den Spielaufbau der TSG zu stören. Der Ansatz war nicht schlecht. Mehr aber war nicht.

?Was sagt der neue Trainer Bernd Hüter?

!Der beschönigt nichts. „Wir arbeiten daran, gruppenligatauglich zu werden.“

? Wie fielen die vier Tore für Sandershausen ?

!Die Tore Nummer eins und vier waren das Eintrittsgeld wert. Beim ersten (12.) verwertete Louis Behler eine weite Flanke, beim zweiten traf Felix Bredow (68.) nach einem Freistoß. Die beiden anderen Tore waren mehr oder weniger selbstfabriziert. Beim 0:2 ließ der auch sonst nicht immer sichere Immenhäuser Torwart Maurice Braun den Ball (23.) durch die Hände gleiten, Sascha Herbold nimmt das Geschenk an. Beim 0:3 vertändelte Arne Schröder (38.) unbedrängt den Ball an Hebold. Der passte zu Tobias Rühmann, der das Spielgerät nur noch über die Linie zu schieben braucht.

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