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Lindenthal rettet einen Punkt

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Traf spät für den KSV: Leon Lindenthal (rechts) erzielte in der 86. Minute den 2:2-Ausgleich für die Baunataler. Unser
Traf spät für den KSV: Leon Lindenthal (rechts) erzielte in der 86. Minute den 2:2-Ausgleich für die Baunataler. Unser © zeigt ihn beim Spiel gegen Weidenhausen mit Leon Recker

Der KSV Baunatal bleibt nach dem 2:2 auch im siebten Spiel in Folge unbesiegt.

Unter-Flockenbach – Die Serie hat bedenklich gewackelt, aber sie hat gehalten. Der KSV Baunatal bleibt auch im siebten Spiel in Folge in der Fußball-Hessenliga ohne Niederlage. Beim SV Unter-Flockenbach holte die Elf von Trainer Tobias Nebe ein 2:2 (0:1).

„Die Serie hat zwar gehalten, aber wir hätten nach der langen Anfahrt gern drei Punkte mitgenommen. So wie das Spiel lief, muss man aber wohl zufrieden sein, dass es am Ende ein Punkt war“, meinte der KSV-Coach nach der Partie.

Dabei sprach in der ersten Hälfte alles für Baunatal. Die Gastgeber vom hessischen Südzipfel fanden kein richtiges Mittel gegen die couragiert auftretende Nebe-Elf, die sich ihrerseits etliche gute Gelegenheiten herausspielte, diese aber nicht verwertete. Zur verdienten Führung war schließlich die Mithilfe des SVU nötig: Torwart Umscheid spielte den Ball zu unpräzise nach vorn, Julian Berninger-Bosshammer schaltete letztlich am schnellsten und beförderte das Spielgerät mit einem schönen Heber ins gegnerische Tor (38.).

„Nach der Pause wurde es hektischer und stressiger, wovon wir uns haben anstecken lassen“, beschrieb Nebe das Geschehen im zweiten Durchgang. Fakt ist, dass der KSV nicht mehr an die Leistung des ersten Durchgangs anzuknüpfen vermochte. Es waren die Südhessen, die zunehmend das Geschehen auf dem Platz bestimmten. Folgerichtig erzielte Linus Hebling, der noch eine Minute zuvor eine sehr gute Chance vergab, nach einer Arikan-Hereingabe den Ausgleich (58.).

Der SV Unter-Flockenbach wollte allerdings nun mehr, machte weiterhin sehr viel Druck und wurde belohnt: In der 85. Minute war es abermals Hebling, der im Eins-gegen-eins mit KSV-Keeper Yannick Wilke die Nerven behielt und zur 2:1-Führung der Platzherren aus zwölf Metern einschob.

Die Freude darüber sollte beim Anhang der Odenwälder aber nicht lang währen, denn nur eine Minute nach diesem Treffer zappelte der Ball schon wieder im Tor auf der Gegenseite. Patrick Krengel bediente Leon Lindenthal im gegnerischen Strafraum, dem die Gegenspieler so viel Platz ließen, dass er die Hereingabe annehmen, verarbeiten und aus kurzer Distanz auch zum leistungsgerechten 2:2-Endstand verwerten konnte. (Von Holger Giebel)

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