Verbandsliga: KSV Hessen Kassel II siegt dank Gundelach-Tor 1:0 gegen Eichenzell

Löwen beißen in 90. Minute zu

Zweiter Saisonerfolg: Sefa Cetinkaya gewann mit der Regionalliga-Reserve des KSV im Heimspiel 1:0 gegen den FC Britannia Eichenzell mit Daniel Kratz (von links) und Alexander Aliu. Foto: Malmus

Kassel. „Endlich sind wir mal vom Glück geküsst worden. Es gleicht sich alles im Lauf der Saison aus“, fasste Mirko Dickhaut, Trainer des KSV Hessen II, seine Gefühlslage nach dem Abpfiff zusammen. Sein Team hatte auf dem heimischen G-Platz gestern Nachmittag den FC Britannia Eichenzell mit 1:0 (0:0) geschlagen. Für den zweiten Erfolg am elften Spieltag der Fußball-Verbandsliga hatte Sebastian Gundelach mit seinem Tor in der Schlussminute gesorgt.

Wäre nicht noch der Treffer in der 90. Minute gefallen, wäre das sonnige spätsommerliche Wetter das Beste an dem Spiel vor 130 Zuschauern inklusive Uwe Wolf, Trainer der ersten Mannschaft, gewesen. In Halbzeit eins waren nur eine Chance des Gäste-Stürmers Steve Hogmeni, der aus 12 Metern nur das Außennetz traf (11.), und eine ansatzweise strittige Elfmeterszene auf der Gegenseite zu verzeichnen. Christian Müller hatte mit dem Arm Jens Wörner gedrückt. Schiedsrichter Nico Eberhardt gab aber keinen Strafstoß (23.).

Nach der Pause wurde die Partie etwas besser. Zunächst hatten die Junglöwen Glück, dass der Unparteiische nicht Elfmeter für die Gäste pfiff, nachdem Kamil Cichy Gabriel Mahr abgegrätscht hatte (49.). Dann überstand die Dickhaut-Elf auch die 58. Minute schadlos, in der die Osthessen gute Chancen durch zweimal Martin Kriwoschein und einmal Dominik Schlag hatten. Und auch KSV-Verteidiger Marijo Susilovic gingen die Nerven im Wortduell Stirn an Stirn gegen Hogmeni nicht völlig durch, sodass die Junglöwen weiter zu elft spielen konnten.

Dann hätte nach langer Verletzungspause der eingewechselte Anil Dönmez Mann des Spiels werden können. Doch der KSV-Angreifer vergab zweimal freistehend vor dem Torwart knapp (61., 76.). Weitere Chancen konnten auch Sefa Cetinkaya (68.), Konstantinos Drizis (78.) und Gianluca Maresca (89.) nicht nutzen.

Doch als selbst Dickhaut sich schon mit dem 0:0 arrangiert hatte, ließ der nach einem Freistoß im gegnerischen Strafraum gebliebene Gundelach seinen Gegenspieler mit einem Haken ins Leere laufen und schob den Ball unhaltbar für FC-Keeper Christian Kirbus in die lange Ecke. Und Dickhaut freute sich: „Das Tor war Gold wert.“

Von Sebastian A. Reichert

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