Ausgeglichenes Teilnehmerfeld sorgt für Ungewissheit im Kampf um den Titel

Fußball-Verbandsliga Nord: Wer macht das Rennen?

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Nächster Anlauf: Am Boden waren Steven Preuß und Vizemeister 1. FC Schwalmstadt nach dem verpassten Aufstieg in die Hessenliga. Nun versuchen sie es aufs Neue.

Kassel. Ein wenig mehr Spannung als zuletzt dürfte schon sein. Zumindest im Titelrennen der am Freitag in die neue Saison beginnenden Fußball-Verbandsliga Nord.

Denn früh zeichnete sich in der vorigen Runde ab, dass keine andere Mannschaft dem späteren Meister SV Steinbach auf den Fersen bleiben könnte. Immerhin lieferten sich mehrere Teams ein Rennen um Rang zwei und sorgten damit ebenso für Aufsehen wie jene im lange offenen Kampf gegen den Abstieg. Auch diesmal wieder könnten maximal fünf Klubs das Klassenziel verfehlen. Ein Überblick.

• Die Titelfavoriten: In erster Linie zu rechnen ist mit Vizemeister 1. FC Schwalmstadt, der in der Aufstiegsrunde zur Hessenliga scheiterte, der in der vorigen Serie schon sehr ambitionierten SG Bad Soden sowie dem SV Buchonia Flieden. Der Hessenliga-Absteiger musste drei schmerzhafte Abgänge verkraften, darunter den von Sascha Gies (Karriereende), jedoch kamen vielversprechende Neuzugänge hinzu.

• Die Abstiegskandidaten: Von vornherein Mannschaften zu nennen, die im Kampf um den Klassenerhalt stecken werden, fällt in dieser Saison schwer. Die Liga scheint sich ausgeglichener denn je zu präsentieren. Bei der Reserve des KSV Hessen Kassel bleibt abzuwarten, welches Gesicht der Kader für die neue Punkterunde haben wird. Um den Klassenerhalt geht es in erster Linie für die Aufsteiger, darunter der FC Bosporus Kassel und der GSV Eintracht Baunatal mit seiner jungen Mannschaft aus vorwiegend eigenen Talenten. • Das Personalkarussell: Sonderlich große Umwälzungen im Kader musste keiner der Verbandsligisten verkraften. Eintracht Baunatal verzeichnet ebenso wie Mitaufsteiger Petersberg keinen Abgang. Die SV Eschwege 07 beklagt den Weggang von Torjäger Felix Schulz, Rothwesten muss ohne seinen bisher besten Schützen Andreas Geisler auskommen. • Auf wen zu achten ist: Dass sie ihre gewohnt gute Rolle spielen, darf dem SSV Sand und dem SV Weidenhausen zugetraut werden. Dies gilt auch für den CSC 03 Kassel, der wie sein Trainer Lothar Alexi (damals mit Wattenbach) bereits früher der Verbands- bzw. Landesliga angehörte. Erstmals geht mit dem FC Bosporus ein türkischstämmiger Klub an den Start.

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