„Mal sehen, wie es oben riecht“

Haben fast täglich trainiert für die anstehenden Aufgaben: ESV Weiterodes Coach Bernd Rexroth (links) päsentiert seine Neuzugänge (von links) David Senghore, Yannick Gilga, Pascal Freitag und Sinuar Dag. Foto: Walger

Beim Fußball-Kreisoberligisten ESV Weiterode verbreitet Trainer Bernd Rexroth vor dem Saisonstart Zuversicht.

Von Philipp Breitbart

Weiterode. Die kommende Saison in der Fußball-Kreisoberliga steht vor der Tür. In einer Woche startet der ESV Weiterode mit einem Heimderby gegen die SG Wildeck in die neue Spielzeit. Dank einiger punktueller Verstärkungen und einer abwechslungsreichen Vorbereitung geht der Tabellensechste der abgelaufenen Runde mit einigen Erwartungen in die Punkterunde 2013/14. Grund genug also, einen genaueren Blick auf die ambitionierten Eisenbahner zu werfen.

Am letzten Maiwochenende siegte die ESV-Elf zum Abschluss der vergangenen Saison zu Hause mit 4:1 gegen den SV Unterhaun und sicherte sich damit den inoffiziellen Titel des Altkreismeisters. Weder die SG Wildeck, noch der SV Rotenburg oder die FSG Bebra konnten die Mannschaft von Coach Bernd Rexroth überflügeln.

Platz sechs sollte es schon sein

Einen solchen Ausgang wünscht sich der Weiteröder Trainer natürlich auch für die nun startende Serie, wobei er die Ziele so formuliert: „Wir wollen mal sehen, wie es oben riecht. Der sechste Platz sollte es in dieser Runde möglichst wieder sein. Wobei - wenn alles zusammenpasst - wir den Blick auch durchaus ein bisschen weiter nach oben richten können.“

Um am Ende vielleicht unter die ersten vier Plätze der Tabelle vorzustoßen, arbeiten die Jungs aus dem Bebraer Stadtteil seit mehr als drei Wochen konzentriert in der Vorbereitung. „Das Programm ist heftig und hart - wir haben mit nur ein, zwei Ausnahmen täglich trainiert. Erfreulich dabei ist die gute Beteiligung. Nur selten stehen mir weniger als 20 Spieler zur Verfügung“, berichtet Rexroth von dem Saisonteil, dessen Ende die meisten Fußballer Jahr für Jahr kaum erwarten können.

Damit seine Jungs bei den harten Einheiten nicht auch noch unter Eintönigkeit leiden, hat sich der ESV-Coach bei deren Gestaltung einiges einfallen lassen. Neben den normalen Übungen standen für die Weiteröder Kicker auch Touren auf dem Rad oder Athletik- sowie Teambuildingmaßnahmen mit dem Sandsack auf dem Programm.

Johannes Noll fehlt zunächst

Mit Johannes Noll (Auslandsstudium) fehlt den Weiterödern zwar im nächsten halben Jahr eine wichtige Stütze, doch durch die Zugänge scheint der Kader dennoch stärker als zuletzt. An der Spitze der neuen Spieler steht der Name von David Senghore. Der Mittelfeldakteur, der nach seiner Zeit im Internat des FC Bayern München durchweg höherklassig kickte, stand zuletzt im Kader des Regionalligisten KSV Hessen Kassel. „David ist in der Lage, unserem Spiel mehr Struktur zu verleihen. Darin lag in der letzten Runde vielleicht eine unserer Schwächen“, sagt Rexroth.

Mit Yannick Gilga (von der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz) und Sinuar Dag (SG Breitenbach) konnten die Eisenbahner zusätzliche Alternativen für die Defensive gewinnen. Mit Patrick Freytag und Torhüter Michael Mohr komplettieren zwei Talente aus der eigenen Jugend die Reihen der Neuzugänge.

Die Personalien ändern nichts an der grundsätzlichen Ausrichtung der Mannschaft. Rexroth: „Wir werden an unserem Spielkonzept festhalten. Bis zum Ligastart will der Coach nun noch an der taktischen Feinabstimmung feilen. einwurf

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