Oliver Hintschich zurückgetreten

Marcel Schilling neuer Co-Trainer des TuSpo

Porträt Marcel Schilling
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Der neue Co-Trainer der TuSpo Mengeringhausen: Marcel Schilling (Archivbild).

Marcel Schilling für Oliver Hintschich: Diesen Wechsel im Trainerteam hat an diesem Montag Gruppenligist TuSpo Mengeringhausen bekannt gegeben.

Mengeringhausen – Hintschich erklärte danach seinen Rücktritt als Coach bereits Ende Juli; am Samstag bei der 0:6-Niederlage der ersten Mannschaft in Mengsberg war er nicht mehr dabei.

Der 46-Jährige arbeitete vier Jahre an der Hagenstraße, die ersten zwei als Co-Trainer von Jörg Büchse, die vergangenen zwei als gleichberechtigter Übungsleiter neben André Gutmann. Hintschich nannte nach Angaben von Thomas Mertens, Geschäftsführer der Fußballsparte, allein private Gründe für seinen Entschluss.

Gutmann hat nun als Chef-Trainer das Sagen. Weil er in Zukunft weiterhin auch spielen will, wünschte er sich einen Co. an der Seite. In diese Rolle, die das Coachen während der Partien mit umfasst, ist nun der 38 Jahre alte Schilling geschlüpft. Der gebürtige Vasbecker, in Bad Arolsen zuhause, ging als Spieler lange Jahre für die SG Adorf/Vasbeck auf die Plätze und ist kein Trainernovize. Den VfR Volkmarsen II betreute er im Jahr des Aufstiegs von der C- in die B-Liga, in der Spielzeit 2018/19 übernahm er für anderthalb Jahre den Trainerjob beim SV Gembeck.

„Sind auf einer Wellenlänge“

Schilling, der sein Geld als Vertriebsingenieur verdient, spricht von einer „anspruchsvollen Aufgabe“ beim TuSpo. Im Gespräch waren er und Mertens schon vor zwei Jahren, da hatte Schilling aber in Gembeck zugesagt. Die neuerliche Kontaktaufnahme durch den Verein habe schnell zur Erkenntnis geführt, „dass wir auf einer Wellenlänge sind“, sagte Schilling. Die Mannschaft der Grün-Weißen muss er noch kennenlernen, „ich habe die Jungs im Training erst einmal gesehen“.

Gutmann zeigte sich „froh und dankbar, dass uns Marcel Schilling für die kommende Saison zugesagt hat“. Den Rücktritt seines bisherigen Trainerpartners Hintschich nannte er vom Zeitpunkt her „denkbar unglücklich“, äußerte aber Verständnis für die Beweggründe.

Hintschich ist Inhaber eines Fitnessstudios in Arolsen; die Branche hat unter der Pandemie schwer gelitten und offenbar liegen die Gründe für seinen Rücktritt im Beruflichen. Selbst äußerte er sich auf Anfrage dieser Zeitung nicht, Thomas Mertens ließ lediglich wissen, die Gründe lägen „ausdrücklich nicht beim TuSpo“ und seien für die Spartenführung „zu hundert Prozent nachvollziehbar gewesen“.

Immer engagiert an der Linie: So wird man Oliver Hintschich erst mal nicht mehr sehen.

Hintschich habe schon bei der Zusage für die aktuelle Spielzeit lange gezögert, deshalb sei er von der Entscheidung nicht wirklich überrascht gewesen.

„Wir wurden vom Zeitpunkt her aber schon ein wenig auf dem falschen Fuß erwischt“, so Mertens. Er bescheinigte dem ausgeschiedenen Trainer sehr gute Arbeit in Mengeringhausen, für die sich der Verein ausdrücklich bedanke.

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