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Mechmershausen trifft für FC Niemetal zum Sieg

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Von: Manuel Brandenstein

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Marcel Mechmershausen (rechts) wird von Dennis Schob beglückwünscht.
Entscheidender Schütze: Marcel Mechmershausen (rechts) wird von Dennis Schob beglückwünscht. © Manuel Brandenstein

In einem Altkreisderby mit nur wenigen Torchancen setzte sich der FC Niemetal in der 1. Fußball-Kreisklasse gegen Nachbar DSC Dransfeld mit 1:0 (1:0) durch. Damit konnten die Gastgeber beim Blick auf die Tabelle etwas durchatmen.

Imbsen – Das Nachbarschaftsduell begann mit einer Schweigeminute für den ehemaligen FCN-Torjäger Brian Krech, der im Alter von erst 37 Jahren verstorben ist. Anschließend sahen die rund 140 Zuschauer bei kühlem Aprilwetter einen hitzigen Schlagabtausch. Besonders den Dransfeldern war anzumerken, dass sie sich für die Pokalniederlage in der Vorwoche revanchieren wollten. Nicht selten wurde auf beiden Seiten das Maß des Erlaubten überschritten und der Kampf stand im Vordergrund. „Wir wussten, dass Dransfeld im Vergleich zum Pokalspiel einiges ändern würde und waren darauf vorbereitet. Letztlich war unser Sieg glücklich aber verdient“, sagte FCN-Trainer Sebastian Gundelach.

Dransfelds Coach Sebastian Lehne blieb mit seiner Mannschaft im Tabellenkeller stecken. Das einzig Positive war, dass Schlusslicht FC Gleichen II mit 2:9 unterging und Dransfeld in 14 Tagen im direkten Duell die Chance hat, auf eigenem Platz einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu gehen.

Der FC Niemetal musste zunächst auf seinen kompletten Sturm verzichten, denn Janis Riemenschneider saß mit weiterhin gebrochenem Zeh nur auf der Bank (er spielte später trotzdem) und Nils Quentin fiel nach einer Verletzung im privaten Bereich aus. So blieb für die Spitze nur Marcel Mechmershausen übrig, und der Stand beim Tor des Tages goldrichtig. Wobei die Entstehung dieses 1:0 in der 33. Spielminute auf Dransfelder Seite mehr als umstritten war: Schiedsrichter Nordmann bekam den Versuch eines Niemetaler Zuspiels an den Rücken, der Ball blieb aber in den Reihen des FCN. Mats Meier nahm das Leder auf, flankte vors Tor, wo die DSC-Abwehr nicht auf der Höhe und Marcel Mechmershausen der lachende Dritte war. „Zuvor hätte es wegen der Berührung Schiedsrichterball geben müssen!“, so Lehne. Und auch Gundelach gab zu: „Vermutlich hätte ich mich ebenfalls darüber aufgeregt.“ Seit knapp drei Jahren gilt die Regel „der Schiedsrichter ist Luft“ nämlich nicht mehr. Allerdings besaß der Unparteiische in Imbsen Entscheidungsspielraum, da sein Kontakt mit dem Ball nicht die Spielrichtung änderte. Zumal der DSC die anschließende Flanke noch locker hätte klären können.

In der zweiten Halbzeit versuchte der DSC kämpferisch alles, um noch zum Ausgleich zu kommen. Der Einsatzwille war beeindruckend. Echte Großchancen sprangen dabei aber nicht heraus. Auch den DSC-Torjäger Benjamin Mielenhausen hatte die FCN-Defensive gut unter Kontrolle.

FC Niemetal: Gerelt – Knop, Wolny, Hirsch (46. Gundelach), Schäfer – Vole, Treger – D. Quentin (80. Vasile), Schob (62. Riemenschneider), M. Meier (89. K. Meier) – Mechmershausen (74. Eberwien).
DSC: M. Eisfeld – Malecha (72. H. Ilse), Wolter, Wiesner, St. Eisfeld – Magerhans (82. Diel), J. Ilse, Büermann (57. Niehaus), Pein – Lachmann, Mielenhausen.
Tor: 1:0 Mechmershausen (33.). (Manuel Brandenstein)

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