Sparkasse & VGH-Cup: Ein Sieg für die JSG Werratal

Minimalziel erreicht

Die Werrataler (weiße Trikots) vor dem Siel gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VfL Wolfsburg. Foto: Schröter

Göttingen. In der Vorrunde gescheitert und sich dennoch teuer verkauft. So lautet das Fazit für die A-Jugendfußballer der JSG Werratal nach ihrem diesjährigen Auftritt beim internationalen Sparkasse & VGH-Cup in der Göttinger Lokhalle.

Nachdem das Team des Trainergespanns Frank Hartig und Florian Best im vergangenen Jahr als erstes Altkreisteam überhaupt in der 14-jährigen Turniergeschichte die Zwischenrunde erreicht hatte, waren diesmal in der mit Abstand schwersten Vorrundengruppe die Voraussetzungen für ein abermaliges Weitzerkommen von vornherein ungünstig, denn der JSG fehltengleich sechs Stammspieler, darunter so wichtige Akteure wie Torwart Marco Beuermann, Stürmer Samih Bisevac und Mittelfeldmann Lukas Fromm.

Im Auftaktspiel gegen den Landesligisten Sparta Göttingen war der Kreisligist lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner; statt aber Tim Herrmanns 1:0 zu verteidigen, ging die SG auf weitere Tore aus. Und dabei lief sie gleich vier Mal ins offene Messer. Gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VfL Wolfsburg zogen sich die Werrataler anschließend beim 2:7 anständig aus der Affäre.

Den einzigen Sieg gab es am Freitag gegen den Liga-Konkurrenten Friedland/Bremke. Herrmanns und Mario Ivandics frühe Tore brachten die JSG schnell auf die Siegerstraße. Auch wenn man nach dem Anschlusstreffer noch einmal um den Erfolg zittern musste, das Minimalziel (wenigstens ein Sieg) war erreicht. Damit schien aber von den Akteuren die Spannung etwas abzufallen. Gegen den AZ Alkmaar fanden sie überhaupt nicht in die Partie (0:8)! Ganz anders dann wieder der Auftritt gegen den späteren Gruppen-Dritten; gegen den JFV Northeim boten die Werrataler ihre beste Turnierleistung; für das knappe 0:2 ernteten sie viel Lob und Applaus. Den Abschluss bildete am Samstag das Spiel gegen Borussia Dortmund, in dem man beim 1:6 immerhin einen Treffer von Henning Hess bejubeln durfte.

„Angesichts der schwierigen personellen Voraussetzungen haben wir uns ganz vernünftig geschlagen“, zeigte sich Frank Hartig mit dem Auftritt seiner Jungs zufrieden. Zwar habe von den Feldspielern niemand die Erwartungen übertroffen. „Aber immerhin haben alle die Erwartungen erfüllt.“ Ein dickes Lob gab es von Co-Trainer Florian Best für Hartigs Sohn Gerrit, der nach Marco Beuermanns Verletzung das Tor hüten musste und dort „einen Riesenjob“ gemacht habe.

„Das war für mich schon eine besondere Situation“, meinte Hartig, für den auch die zweite Teilnahme am Cup „ein Riesenerlebnis“ war. Eine Feststellung, der sich das Trainergespann am Ende nur anschließen konnte.

Von Per Schroter

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.