Fußball-Gruppenliga:

Wildunger wollen mit leichteren Beinen ihren Lauf gegen Edermünde fortsetzen

Wildunger Maximilian Krebs (links) die Edermünder Leon Pingel und Torwart Tobias Ebert.
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Aus dem Gleichgewicht: Den SC Edermünde zu Fall bringen, lautet die Zielsetzung der Wildunger Mannschaft. Hier gelingt das gleich doppelt, als der Wildunger Maximilian Krebs (links) Leon Pingel und seinen Torwart Tobias Ebert zu Boden zwingt.

Die Spielabsage gegen die SV Freienhagen/Sachsenhausen sollte bei der SG Bad Wildungen/Friedrichstein Kräfte freisetzen für die nächste Gruppenligapartie gegen den SC Edermünde

Bad Wildungen – Oder hat diese Absage vielleicht sogar den guten Lauf der Badestadtkicker gebremst? „Natürlich hätten wir gern gespielt, denn wir sind ganz gut drauf“, sagte Trainer Jörg Schäfer, aber es sei schon so, dass durch die vielen englischen Wochen der eine oder andere Spieler schwere Beine habe.

Die sollten gegen Edermünde wieder leichter sein und vom Gefühl her, ist dieser Gegner derzeit doch genau das richtige Kaliber für das Team. Oder Herr Schäfer? „Ob Edermünde das richtige Kaliber für uns ist, weiß ich nicht, das fragen Sie mich besser nach dem Spiel noch mal“, sagt der Coach. Sein Team hat sich am vergangenen Freitag mit dem 1:1 beim Spitzenreiter Baunatal eine Situation geschaffen, die Spieler und Trainer in Laufe der Saison immer wieder als Kopfkino zu den Themen Selbstvertrauen und Motivation herausholen können. Sie standen zum Schluss nur noch zu acht auf dem Platz und hielten zumindest den einen Punkt fest, der mit elf Mann vermutlich ein Dreier geworden wäre.

„So ein Spiel erlebst du vermutlich nur einmal in deiner Karriere und natürlich hilft solch ein Erlebnis vom Kopf her, dass man sagen kann, bei uns ist einiges möglich, wenn alle ans Limit gehen.“

Letztlich seien das im Mannschaftssport alles Willenserklärungen und Einstellung zu dem Ganzen und wenn im Spiel auch das funktioniere, was man vorher bespricht, dann spiele man auch erfolgreich Fußball.

Auf ein selbstbewusst auftretende Mannschafte sollte sich der Sport-Club Edermünde schon einstellen, der aber auch eine spielstarke Mannschaft aufbieten kann. Und sie haben in Felix Mertsch den derzeit besten Torschützen der Liga in ihren Reihen, der bisher zwölfmal traf.

Steht bei der SG Bad Wildungen auch wieder ein gelernter Torwart zwischen den Pfosten, nachdem gegen Baunatal nach der Handverletzung von Johannes Binder ein Feldspieler das Tor hüten musste? Der Coach muss bei dieser Frage schmunzeln. „Das war wieder typisch, wir haben eigentlich fünf Torleute und ausgerechnet, wenn nur einer zur Verfügung steht, passiert so eine Verletzung“, erzählt Schäfer.

Stammkeeper Christian Seibert sei am Sonntag wieder dabei, sagt der Coach. Er kann bis auf die zwei gesperrten Spieler Kai Döhring und Lukas Baumann auf den kompletten Kader zurückgreifen. (rsm)

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