1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball regional

Mit Matthias Bott zur SG Ehrenberg: Jetzt wollen die Willinger auch den „Dreier“

Erstellt:

Von: Gerhard Menkel

Kommentare

Wahrscheinlich wieder im Team: Matthias Bott (links), hier beim 2:0 über Ehrenberg gegen den Gästespieler Vasyl Kosovan im letzten Oktober.
Wahrscheinlich wieder im Team: Matthias Bott (links), hier beim 2:0 über Ehrenberg gegen den Gästespieler Vasyl Kosovan im letzten Oktober. © bb

Die Fußballer des SC Willingen schließen ihre Osthessen-Wochen am kommenden Sonntag (15 Uhr) tief in der Rhön ab.

Willingen – Nach nur einem von zwölf erreichbaren Zählern aus den letzten vier Vergleichen mit Verbandsligisten aus Fulda und Umgebung ist im Gastspiel bei der SG Ehrenberg eine Niederlage nicht vorgesehen. „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen“, sagt Trainer Dardan Kodra.

Seit dem 2:2 am letzten Sonntag gegen die SG Bad Soden wissen die Willinger wieder: Sie können es auch. „Wenn wir eine ähnliche Leistung wie gegen Bad Soden bringen, ist ein Sieg drin“, sagt Kodra und erwartet, dass seine Spieler „bis in die Haarspitzen motiviert sind“.

Schließlich geht es gegen eine Mannschaft, die mit ihren zehn Punkten zwar doppelt so viele angehäuft hat wie der SCW, aber ebenfalls im Abstiegskampf hängt. Mit einem „Dreier“ wären die Upländer dran, und ihr Trainer hofft, dass sie in der Begegnung eher die Chancen sehen als die Risiken.

Zwei Willinger Erfolge in der vergangenen Saison

Aus der vergangenen Saison stehen zwei Erfolge gegen die SGE in den Büchern; in Seiferts hieß es 2:1 für Willingen, in Schwalefeld 2:0. Klingt nach Arbeit, war es auch. „Die Ehrenberger haben eine große Werkzeugkiste, um uns das Leben schwer zu machen“, fasst Kodra seine Einschätzung des Gegners in einem Satz bündig zusammen. Große Stücke hält er auf den Trainer des Tabellen-13., Meik Voll. Ihm traut er jederzeit zu, seinen Spieler die nötige Mentalität einzuimpfen.

Eine gute Dosis Selbstbewusstsein, die richtige Portion Leidenschaft, das erforderliche Maß an Disziplin, all das muss auch das Willinger Trainerteam seinen Spielern verabreichen. Einen „Qualitätsschub für den Kader“ erwartet sich Kodra von der sehr wahrscheinlichen Rückkehr von Matthias Bott, der seine Rückenprobleme offenbar in den Griff bekommen hat.

Als neuer Mann aus der Reserve steht Jan Theiß für die „Erste“ zur Verfügung. Über Einsätze von Ernst-Constantin Kesper werde je nach Lage der Dinge von Woche zu Woche entschieden; solche von Max Ullbrich sind (noch?) kein Thema.

Er werde nichts „großartig verändern“, lässt Kodra zur Aufstellung für Sonntag wissen. Das könnte bedeuten, dass die neu formierte Viererkette mit Tom Friedrich, Christian Kuhnhenne, Jan-Niklas Albers und Sören Vogel auch am Sonntag bei der SG Ehrenberg das Hauptabwehrwerk verrichten soll. (mn)

SG Ehrenberg lieferte schon mehrere Qualitätsnachweise

Die SG Ehrenberg hat zehn Punkte auf dem Tabellenkonto, aber die Ausbeute sagt wenig über die Qualität der Mannschaft aus der Röhn aus. Sie hat gegen keinen Gegner mit mehr als zwei Treffern Differenz verloren, auf dem Heimplatz in Seiferts sowohl den Hünfelder SV wie den OSC Vellmar geschlagen, und in Bad Soden sowie beim CSC 03 Kassel jeweils nur knapp mit 1:2 verloren – alles tatsächliche oder potenzielle Liga-Größen.

„Wir sind mit den jetzigen zehn Punkten sehr zufrieden. Es waren acht Spiele gegen sechs Teams, die andere Ziele haben als wir. Jetzt kommen unmittelbare Konkurrenten, da müssen wir nachlegen“, sagte Trainer Meik Voll fast folgerichtig.

Das jüngste 0:2 in Kleinalmerode war da ein Rückschlag. Und es hat Spuren hinterlassen, weil sich Leistungsträger David Wollny das Schlüsselbein brach. „Das ist das bitterste, was hätte passieren können“, sagte Voll: „Er wird bis Jahresende ausfallen.“ Wollny steht mit seinen fünf Treffern als bester Torschütze der SGE in der Liste. red

Auch interessant

Kommentare