Schob und Held übernehmen

TSV Jühnde mit neuem Trainergespann

Steffen Schob (links) Etienne Lux, Philip Gadzikowski, Luis Lohrengel und Sebastian Fritz. Auf dem Foto fehlen neben Co-Trainer Thorben Held auch die weiteren Neuzugänge Robin Gerke, Nils Müller und Stefan Hille.
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Der neue Spielertrainer Steffen Schob (links) mit den Neuzugängen (von links) Etienne Lux, Philip Gadzikowski, Luis Lohrengel und Sebastian Fritz. Auf dem Foto fehlen neben Co-Trainer Thorben Held auch die weiteren Neuzugänge Robin Gerke, Nils Müller und Stefan Hille.

Wenn die Fußballer des TSV Jühnde ab Ende August in der 2. Kreisklasse C wieder auf Punktejagd gehen, stehen nicht nur sieben neue Spieler im Kader.

Jühnde – Mit Steffen Schob und Thorben Held hat der TSV Jühnde künftig auch zwei Spielertrainer in seinen Reihen. „Unser damaliger Trainer Thomas Albrecht hatte uns schon im vergangenen Jahr gebeten, die Aufgabe zu übernehmen“, sagt Steffen Schob, der vor zwei Jahren vom Lokalrivalen DSC Dransfeld zurück nach Jühnde gewechselt war und dort seither die Verteidigung organisiert hat. Weil er vor zehn Monaten zum zweiten Mal Papa geworden sei, habe er zunächst abgelehnt. „Jetzt freue ich mich aber auf die neue Aufgabe“, sagt Schob, der mit Stürmer Thorben Held einen gleichwertigen Co-Trainer zur Seite stehen hat, während Thomas Albrecht fortan bei der zweiten Mannschaft an der Seitenlinie stehen wird.

Was den Kader angeht, galt es für die Jühnder zunächst einen Schock zu überwinden. Mit Dennis Hirsch wechselte die Tormaschine des TSV im Sommer völlig überraschend zum FC Niemetal. „Das ist für uns natürlich ein herber Verlust“, sagt Steffen Schob, der sich in der Folge jedoch vor Neuzugängen kaum retten konnte. Mit Philip Gadzikowski (kam vom FC Niemetal), Robin Gerke (Wahnbeck) und Sebastian Fritz (kam aus Schleswig-Holstein) schlossen sich dem TSV gleich drei Offensivkräfte an, die in die Fußstapfen von Dennis Hirsch treten könnten. Luis Lohrengel (ebenfalls FC Niemetal) und Stefan Hille (Niemetal II) fühlen sich im Mittelfeld wohl, Nils Müller kommt gerade aus der eigenen A-Jugend und muss seinen Platz erst noch finden. Und dann ist da noch Etienne Lux, der vom DSC Dransfeld nach Jühnde wechselte und dort mit Joshua Schouten um den Platz des Stammkeepers kämpfen wird.

Auch wenn er sich „schon etwas gewundert“ habe über die Vielzahl der Neuzugänge, habe sich Steffen Schob in gleichem Maße auch darüber gefreut. Die Saisonvorbereitung bezeichnet Schob als „sehr abwechslungsreich“. Nach guter Trainingsbeteiligung zu Beginn hätten sich zuletzt in den Testspielen mit Robin Gerke und André Flemme zwei Spieler so schwer am Knie verletzt, dass sie länger auszufallen drohen. „Da können die Neuzugänge für uns umso wichtiger werden“, so der Spielertrainer.

Als vordringliches Saisonziel hat das neue Trainer-Duo den Klassenerhalt ausgegeben. „Gerade angesichts unseres schweren Auftaktprogramms mit Dramfeld und Settmarshausen/Mengershausen wollen wir so schnell wie möglich die nötigen Punkte sammeln, um gar nicht erst in Abstiegsnot zu geraten“, sagt Steffen Schob. Als Topfavoriten für den Aufstieg sehe er „ganz klar“ den TSV Dramfeld. „Hemeln könnte aber sicher für eine Überraschung sorgen“, vermutet er.

„Aber wenn wir unseren Kader zusammenhaben und einen guten Tag erwischen, sollten auch wir jeden Gegner schlagen können.“ (Per Schröter)

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