Gruppenliga: Hombressen/Udenhausen gewinnt in Wolfhagen

Möller sagt an – Lohne führt aus

Und er machte wieder sein Tor: Hier wird Dominik Lohne (rechts) zwar von Wolfhagens Philipp Kaiser gestoppt, sein Tor für die SG Hombressen/Udenhausen machte er dennoch. Foto: Hofmeister

Wolfhagen. Der FSV Wolfhagen kommt  nicht in die Gänge und kassierte im Kreisduell der Fußball-Gruppenliga gegen Hombressen/Udenhausen eine verdiente 0:1 (0:1)-Niederlage.

Das Tor des Tages erzielte wiederum einmal SG-Torjäger Dominik Lohne und das mit Ansage. Denn kurz vor dem 0:1 hatte Lohne schon einmal aus etwa 25 Metern Entfernung am leeren FSV-Tor vorbeigeschossen. Nun kam es etwa auf derselben Höhe in der 26. Minute zu einem Freistoß für die Vereinigten und die Ansage kam von SG-Keeper Chris Möller. Der rief nämlich unüberhörbar über den Platz: „Lohne mach das Ding“ und dies tat der ehemalige Hessenligaspieler dann auch, aus dem Fußgelenk heraus obern rechts in die Ecke. Dominik Werheit im FSV-Tor konnte nichts machen.

Schon nach neun Minuten war ein Heber von Oliver Speer nur knapp am Wolfhager Kasten vorbeigezischt. Den ersten Torschuss verzeichnete die Briehl-Elf nach 23 Minuten durch Björn Thordsen. Bis zur Pause hatten Oberenzer (32.) und Speer (36.) noch zwei SG-Chancen. Gut positioniert war Timo Wiegand bei einem Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, doch mit dem Abschluss hatte Gästekeeper Chris Möller keine Probleme. Wolfhagens Kapitän Wiegand war auch etwas konsterniert nach der Partie: „Wieder den Allerwertesten aufgerissen und nichts geholt“, war sein Kommentar.

In der zweiten Halbzeit konnte der FSV zwar eine halbe Stunde lang eine ausgeglichene Partie erzwingen, aber keine Torchancen. Die Krohne-Schützlinge pressten gut dagegen und spielerisch legte der Aufsteiger in der letzten Viertelstunde wieder eine Schippe drauf. Nun gab es drei Torchancen in fünf Minuten, die zur Vorentscheidung geführt hätten. Doch Lohne (75., 77,) und Lucas Hecker, dessen Schuss Werheit zum Eckball lenkte, verpassten. Das war auch der einzige Kritikpunkt von SG-Trainer Tobias Krohne: „Wir hätten das 2:0 machen müssen, so war es bis zum Ende ein Tanz auf der Rasierklinge“. Krohne war aber insgesamt zufrieden, weil seine überwiegend jungen Spieler aus einer guten Grundordnung agierten und fast nichts zuließen. Der Abstand auf den zweiten Platz bleibt für die SG bei vier Zählern.

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