Fußball-Oberliga: Aufsteiger RSV Göttingen 05 kassierte zuletzt drei Niederlagen in Folge

„Müssen uns in allen Bereichen steigern“

Das gemeinsame Ziel bleibt der Klassenerhalt: RSV-Trainer Jozo Brinkwerth und Team-Manager Jan Steiger (re.). Foto: Jelinek

Göttingen. Ein Aufsteiger mischt derzeit die Fußball-Oberliga auf. Ungeschlagen, mit vier Siegen aus den ersten fünf Partien führt der SV Holthausen-Biene die Tabelle an und lehrt die etablierten Teams das Fürchten. „Unsere Mannschaft ist noch entwicklungsfähig“, sagt Trainer Alfons Weusthof.

Durchaus ausbaufähig ist dagegen die Startbilanz des Mitaufsteigers RSV Göttingen 05. Das Team von Trainer Jozo Brinkwerth kassierte zuletzt drei Niederlagen in Folge und ist mit drei Punkten Viertletzter. Klar, dass da so ganz allmählich mal wieder ein Erfolgserlebnis her muss. „Das ist keine Ausbeute, mit der wir zufrieden sind. Es ist aber auch nicht so, dass wir unruhig werden“, betont Team-Manager Jan Steiger.

Die Auftaktpleite gegen Cloppenburg sei mit 0:4 zu hoch ausgefallen, ein echtes Ausrufezeichen sei dagegen der 3:1-Erfolg bei Braunschweig II gewesen, betont der 31-Jährige. „Da haben wir nach der Pause zielstrebig gekontert und unsere Chancen genutzt.“

Leistungsträger Koch und Horst

Genau daran mangelte es in den vergangenen Spielen. Beim 1:3 in Lüneburg habe man die Gegentreffer durch individuelle Fehler eingeleitet. Beim 0:1 gegen Rotenburg und dem 0:1 am Sonntag in Ottersberg sei man fahrlässig mit den wenigen Chancen umgegangen. „Dass wir aus diesen drei Spielen keinen Punkt geholt haben, ist enttäuschend“, sagt Steiger.

Steigerungsbedarf fordert der Team-Manager des RSV noch für alle Mannschaftsteile. Akteure wie Torhüter Dennis Koch oder Innenverteidiger Christian Horst hätten sich in der neuen Liga aber schon gut zurecht gefunden. „Auch die ehemaligen Nachwuchsspieler Mazlum Dogan und Daniel Washausen halten schon überraschend gut mit. Und Akteure wie Gerbi Kaplan oder Robert Huck, die wegen Verletzungen noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind, werden sich noch steigern. Da bin ich mir sicher.“

Holthausen-Biene als Kandidat für die Regionalliga hatte aber auch Steiger vor der Saison nicht auf seiner Rechnung. „Das ist eine faustdicke Überraschung“, sagt der Team-Manager, die bei einem Blick auf den Kader dann aber doch keine Sensation ist. „Die sind uns einen gewaltigen Schritt voraus. Aber sie haben auch einige Akteure mit Ober- und Regionalligaerfahrung in ihren Reihen. Diese Erfahrung fehlt uns noch.“ (rwx)

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