Kreisoberliga im Blickpunkt: FSG Hohenroda bezwingt ESV Weiterode mit 3:0

Mut, Kampf und Herz

Steht oft im Schatten, gestern aber traf er zur Führung: Hohenrodas Marius Schmitt. Sein Team besiegte Weiterode klar mit 3:0. Foto: Eyert

Ransbach. Die Kicker der FSG Hohenroda haben die passende Reaktion gezeigt auf die letztwöchige schwache Vorstellung in Kirchheim. Gestern rangen sie auf eigenem Platz den ESV Weiterode völlig verdient mit 3:0 (2:0) nieder. Der Gast musste nach zwei Siegen und zwölf erzielten Toren indessen seine erste Niederlage der jungen Saison hinnehmen.

Dauerregen – Fußballer lieben diese Bedingungen. Besonders die Gastgeber mochten sie, als sie nach zögerlichem Beginn dem Gast den Schneid abkauften. Zunehmend gewannen sie die Zweikämpfe, zunehmend gewannen sie an Sicherheit. Weiterode vermochte sich so gut wie gar nicht durchzusetzen, die Körpersprache ließ zu wünschen übrig. Nachdem Marius Schmitt zuvor per Kopf nach einem Eckball knapp gescheitert war, brachte er die FSG nach Lepkes Vorarbeit mit 1:0 in Führung.

Erbe ebnet den Weg

Später fand eine tolle Kombination über Erbe, Schaub und Nalepa nicht ihren krönenden Abschluss; Erbes ersten Versuch retteten die ESV-Kicker vor der Torlinie, und Nalepas Nachschuss landete am Außenpfosten. Als Erbe mit einer Mischung aus Schläue und Geschick nach Fischers Eingabe das 2:0 erzielte, war, im Nachhinein betrachtet, nach 35 Minuten die Vorentscheidung gefallen. Dass Torschütze Schmitt kurz vor der Pause aus geringer Entfernung nur die Latte traf, machte Hohenroda an diesem Tag wenig aus.

Nushis Tor macht alles klar

Das Gästeteam kam zwar mit einem Schuss Entschlossenheit mehr aus der Kabine, das aber hielt nicht lange. Bald gab die FSG wieder den kämpferischen Ton an. Nachdem Schaub und Schmitt knapp verpasst hatten, glückte Nushi nach inkonsequent abgewehrtem Freistoß durch die Gäste das 3:0.

Der gestrige Tag war nicht der des ESV Weiterode. Yildiz versuchte immer wieder anzukurbeln, Kaval zeigte anfangs gute Ansätze, die aber nicht bis ins letzte Drittel reichten. Grassmann löste sich prima auf der rechten Seite, seine Eingaben aber waren zu unpräzise. Der ESV Weiterode, auch defensiv nicht eben beweglich und mit zu großen Räumen, funktionierte einfach nicht als Team.

Im Gegensatz zur FSG Hohenroda, die über Kampf zu ihrem Spiel fand. Zu so viel, wie bei diesen Bedingungen nötig war. Der Gastgeber hatte einen Pakt mit dem Dauerregen geschlossen. Eine Leistung mit Mut, Bereitschaft und Herz.

FSG Hohenroda: Lechtenböhmer - Münkel, Powalla (38. Nushi), Mosebach (46. Wiesenthal), Alex Lepke - Fischer, Emmerich, Schaub, Schmitt - Erbe, Nalepa (74. Heinemann).

ESV Weiterode: Richter - Agirman - Pfau, Leinhos, Thalmann - Hermann, Yildiz - Freitag (46. Bube), Kaval - Grassmann (74. Eberlein), Kardas (19. Eskin).

SR: Schiller (Waldkappel), Z: 150, Tore: 1:0 Schmitt (25.), 2:0 Erbe (35.), 3:0 Nushi (65.).

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