1. FC Schwalmstadt überzeugt gegen Sand mit einer stabilen Hintermannschaft

Nach 3:0 gab’s trainingsfrei

Leitete einen Treffer seines Teams ein: Torwart-Debütant Sacir Nikocevic. Foto: Haun

Ziegenhain. Die Belohnung folgte auf dem Fuße: Gestern hatten und heute haben die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt trainingsfrei - Gelegenheit zur Regeneration als Reaktion auf einen starken Auftritt beim 3:0 (1:0) im Verbandsliga-Verfolgerduell gegen den SSV Sand. Mit dem fünften Heimsieg in der sechsten Partie im Herbert-Battenfeld-Stadion festigte das Team von Christoph Keim den zweiten Platz.

„Unsere Taktik ist voll aufgegangen, wir haben gut und kompakt gestanden. Wir haben bewusst einen Tick defensiver agiert, weil Sand stark in der Offensive ist“, erklärte Schwalmstadts Trainer. 28 Treffer – verteilt auf 13 verschiedene Schützen – standen bei den Gästen vorab zu Buche. Dass es vorerst dabei blieb, war vor allem der Innenverteidigung mit Abwehrchef Steffen Schneider und Fabian Seck zu verdanken.

Allerdings brauchten die Gastgeber eine Viertelstunde, um den SSV-Akteuren vollends den Schwung zu nehmen. Gefahr beschwor die Elf von Otmar Velte bei ruhenden Bällen herauf. Steffen Bernhardt setzte einen Freistoß aus Linksaußen-Position knapp neben den Kasten (7.). Einen lang geschlagenen Freistoß von Robert Garwardt ließ Tobias Oliev abtropfen, wiederum Bernhardt verzog leicht (9.). Eine erste Parade musste Debütant Sacir Nikocevic bei einem Freistoß von Alexander Sommer zeigen (11.). Den ersten Schuss gab auf der Gegenseite Patrick Herpe nach Vorarbeit von Andre Meier und Marcel Löber ab (12.). Kurz darauf bewies der 19-Jährige, das ihm die Rolle des Wegbereiters in dieser Runde mehr liegt als die des Vollstreckers. Herpe narrte drei SSV-Akteure und passte so geschickt, dass Steven Preuß nur noch den Ball über die Linie drücken musste (19.). „Das war meine erste gelungene Aktion im Spiel“, sagte Herpe. Und ergänzte: „Das Tor hat uns Sicherheit gegeben. Danach haben wir Sand gut zugestellt.“ In der Tat ließen nun die beiden Sechser Preuß und Nico Langhans nichts mehr anbrennen. Sand operierte ausschließlich mit langen Bällen, was den Ex-Schwalmstädter Oliev schier zur Weißglut trieb.

Schwalmstadt verwaltete die Führung souverän und legte nach, als Herpe einen Abschlag von Nikocevic per Kopf zum 2:0 einnickte (58.). Der Tabellendritte war damit schon geschlagen. Lediglich Sommer (75.) und Bernhardt (84.) gaben zwei Schüsse ab. Besser machten es Schwalmstadts Joker: Jan-Philipp Trümner fand Benjamin Lossek, und der Stürmer schloss den Angriff mit einem trockenen Schuss zum 3:0 ab (89.). • FCS: Nikocevic – Liebermann, F. Seck, Schneider, Petersohn – Löber (60. Lossek), Preuss, Meier (90. Strunk), Langhans – Herpe, R. Seck (74. Trümner). SR: Immig (Bad Sooden-Allendorf) – Z: 200. Tore: 1:0 Preuss (19.), 2:0 Herpe (58.), 3:0 Lossek (89.).

Von Sebastian Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.