Fußball-Oberliga: RSV 05 4:2 im Test gegen Lohfelden

Neuer Schwung durch die „Poldis“

Krzysztof Podolczak

Göttingen. Mit einem ansprechenden Spiel startete der RSV Göttingen 05 in die sechs Partien umfassende Test-Serie vor dem Punktspiel-Auftakt am 24. Februar gegen den VfL Osnabrück II.

Mit 4:2 (1:0) setzte sich das Team von Trainer Jozo Brinkwerth am Dienstagabend auf dem Kunstrasenplatz am Jahnstadion gegen den Hessenligisten FSC Lohfelden durch. „Für den ersten Test war das okay. Wir hatten uns vorgenommen, engagiert zu spielen – und das haben wir gemacht“, meinte Brinkwerth.

Im Blickpunkt stand der erste Einsatz des neuen, von Nachbar SVG Göttingen gekommenen Offensiv-Gespanns Krzysztof und Grzegorz Podolczak. Auch wenn den „Poldis“ noch kein Treffer gelang, war das Debüt vielversprechend. Krzysztof Podolczak lieferte die Vorarbeit zum 1:0 durch Torjäger Özkan Beyazit nach knapp einer halben Stunde. Patric Förtsch erhöhte nach 67 Minuten per Strafstoß auf 2:0, das Julian Keseling per Kopf auf 3:0 (70.) ausbaute. Danach nutzten die Nordhessen Unaufmerksamkeiten in der Göttinger Deckung zum 2:3-Anschluss (79./82.). Doch Dogan sorgte nach einer Ecke von Bruns per Kopf für den 4:2-Endstand (85.).

Dos Santos schon wieder weg

Mit von der Partie war mit Marc Lindner (von Landesligist FT Braunschweig) auch der dritte neu verpflichtete Spieler. Er nahm in den letzten 35 Minuten die linke Außenverteidiger-Position ein. Allessandro Majer (von Oberligist TuS Celle) fehlte dagegen, nachdem er tags zuvor beim Training auf den Rücken gefallen war.

Dafür gab’s eine große Überraschung am Rande: Sommer-Neuzugang Daniel dos Santos hat den Tabellenachten schon wieder verlassen. Auch wenn der Ex-Goslarer in der Vorrunde wenig Einsatzzeit bekommen hatte, ist sein Weggang kaum ein Verlust. Er soll Kontakt zu Lupo Wolfsburg und Hildesheim gehabt haben. Da Brinkwerth neben Daniel Washausen, Florian Phillip und Kiko Meyer am Dienstag auch der verletzte Christian Spohr nicht zur Verfügung stand, ist die Personaldecke relativ dünn gestrickt. „Wenn wir die Poldis, Majer und Lindner nicht geholt hätten, hätten wir nur mit elf oder zwölf Spielern dagestanden“, sagte Michael Wucherpfennig, der unlängst die Ausgliederung der ersten Mannschaft aus dem RSV 05 auf den Weg gebracht hatte.

Wucherpfennig brachte noch einen ganz anderen Gedanken zum Ausdruck: Durch die wirtschaftlichen Probleme bei Holthausen/Biene, Heeslingen und Langenhagen befürchtet er eine ähnliche Wettbewerbsverzerrung, wie es sie in der vergangenen Saison durch die Pleiten von Emden und Nordhorn gegeben und die Oberliga-Rückrunde zu einer Farce gemacht hatte. (haz/gsd) Foto: nh

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