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Nico Döring trifft zwei Mal bei Gudensbergs 4:1-Sieg

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Von: Gerd Brehm

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Auf und davon: Gudensberger Nico Döring lässt Christoph Geule und Lucas Hecker (r.) stehen und stürmt Richtung SG-Tor.
Auf und davon: Gudensberger Nico Döring lässt Christoph Geule und Lucas Hecker (r.) stehen und stürmt Richtung SG-Tor. © Artur Schöneburg

Die FSG Gudensberg hat ihre Pflicht erfüllt. Mit einem glanzlosen 4:1 (1:1)-Sieg gegen die SG Hombressen/Udenhausen wahrte der heimische Fußball-Verbandsligist seine geringe Chance auf den Klassenerhalt. Auch weil die TSG Sandershausen gleichzeitig gegen Sand mit 2:4 unterlag. Trotzdem ist Andre Fröhlich skeptisch. „Es liegt nicht in unserer Hand und deshalb ist es auch nicht realistisch, mit dem Klassenerhalt zu rechnen“, sagt der FSG-Trainer.

Gudensberg - Trotzdem werde seine Mannschaft in den beiden noch ausstehenden Spielen alles geben, damit das schier Unmögliche doch noch Wirklichkeit wird. Allerdings muss sie sich steigern, um beim OSC Vellmar und gegen die SG Bad Soden zu bestehen. Kurios war gegen den Tabellenvorletzten, dass es nach 45 Minuten 1:1 stand, obwohl die Gastgeber mindestens sechs Riesenchancen hatten. Dagegen fielen in der schwächeren zweiten Halbzeit die drei Tore, die zu dem klaren Sieg führten.

Begonnen hatte das Spiel mit einer umstrittenen Entscheidung von Schiedsrichter Eric Wettels, der im Strafraum ein Foul von Tim Prüfer an Julian Oberenzer gesehen hatte. Christoph Keule verwandelte den fälligen Strafstoß zur frühen Führung (6.). Auch der Ausgleich war nicht unumstritten, denn Nico Dörings Schuss aus spitzem Winkel landete an der Latten-Unterkante und dann ganz knapp hinter der Torlinie (20.). Zwischen den beiden Treffern lagen die von Döring und Tom Siebert vergebenen Großchancen.

Die SG Udenhausen/Hombressen war zu schwach, um derlei Fahrlässigkeiten der Gastgeber zu bestrafen. Mit drei Kontertoren holten sie in der zweiten Hälfte das Verpasste nach. Zunächst lief Döring unbedrängt Richtung Tor, umspielte Schlussmann Christoph Möller und erzielte das 2:1 (47.). Dann schloss Paul Modes einen Konter mit einem platzierten Flachschuss ab (85.). Und schließlich setzte Philipp Göttig den Schlusspunkt (90.)

Einen noch größeren Anteil an dem Sieg als die Torschützen hatte Julian Lauterbach. Der Kapitän erlitt Mitte der zweiten Halbzeit eine schmerzhafte Fußverletzung, kehrte aber nach kurzer Behandlung auf den Platz zurück, biss auf die Zähne und hielt durch. Vorbildlich.

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