Nico Karwath sorgt mit seinem Tor für Dörnberger Punkt

Vorbereiter: Dörnbergs Kapitän Sebastian Luckei (rechts) bereitete in Weidenhausen den 1:1-Ausgleichstreffer vor. Foto: Michl

Weidenhausen. Der FSV Dörnberg hat seine Negativserie beendet und kam beim SV Adler Weidenhausen zu einem 1:1 (1:1).

Aufatmen beim FSV Dörnberg. Die Hake-Elf konnte nach vier punktlosen Begegnungen in der Fußball-Verbandsliga endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern, kehrte nämlich vom SV Adler Weidenhausen mit einem 1:1 (1:1)-Remis zurück.

FSV-Spartenleiter Matthias Thomsen: „Ein hochverdienter und letztlich auch gerechter Punktgewinn für uns, wobei wir mit etwas Glück auch den Dreier hätten mitnehmen können.“ Damit spielte er auf die Schlussminute an, als der eingewechselte Tom Biedebach einen schulmäßigen Konter einleitete, den besser postierten Tobias Gunkel bediente, der jedoch seine hundertprozentige Chance nicht verwerten konnte.

In den ersten 20 Minuten lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe, wobei sich jedoch keiner der Kontrahenten eine nennenswerte Einschussmöglichkeit erarbeiten konnte. Das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab.

Dann wie aus dem Nichts doch die Platzherrenführung durch den derzeitigen Liga-Torschützenkönig Sören Gonnermann (21.). Ein Freistoß segelte in den Dörnberger Strafraum, kein FSV-Abwehrspieler schien für den Adler-Vollstrecker vom Dienst verantwortlich zu sein, der sich natürlich diese Chance nicht entgehen ließ und FSV-Schlussmann Dominik Zeiger nicht den Hauch einer Abwehr ließ - 1:0.

Dies blieb bis zur Pausenerfrischung auch die einzige nennenswerte Topmöglichkeit der Platzherren, wobei Dörnberg nach dem Rückstand versuchte, den Druck und das Tempo zu erhöhen. Die Belohnung dafür sollte nicht lange auf sich warten und kam zum richtigen Zeitpunkt, nämlich kurz vor dem Halbzeitpfiff. Über mehrere Stationen lief der Ball durch die Dörnberger Reihen und kam zum Neuzugang Nico Karwath (41.), der nicht lange fackelte, abzog und zusammen mit seinen Teamkollegen den Torjubel zum 1:1-Ausgleich anstimmen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften einen intensiv geführten Schlagabtausch, wobei jede Elf mehrere gute Möglichkeiten besaß, die Partie für sich zu entscheiden. Vor allem in der Schlussphase erhöhte Weidenhausen die Schlagzahl, drängte mit Macht auf den Siegtreffer. Doch die zuletzt so oft kritisierte FSV-Hintermannschaft stand diesmal wie die sprichwörtliche Eins, ließ einfach nichts anbrennen. Und fanden die Adler doch einmal die zum Erfolg notwendige Lücke, dann war da noch Schlussmann Dominik Zeiger, der aber nicht wirlich ernst geprüft wurde.

Dörnberg: Zeiger - Menkel, Knöpfel, Kleinschmidt, Gunkel - Luckei, Dittmann, Sperber (74., Rosowski), Welker - Müller, Karwath (77., Biedebach). (zih)

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