Internationales Fußball-A-Juniorenturnier: JFV Göttingen bestes regionales Team

JFV Northeim fairstes Team

Fairstes Team und zum am torhungrigsten regional: Der JFV Northeim heimste bei seinem ersten Auftritt gleich zwei Trophäen ein. Bernd Giemann überreicht Kapitän Marvin Stahlmann zehn Fußbälle. Bester Spieler war Wiens Sascha Horvath (re.). 2 Fotos: Jelinek

Göttingen. Manfred Enk war einfach nur stolz auf seine Mannschaft. Der Trainer des JFV Northeim hatte sein Team erstmals ins Rennen beim diesjährigen Sparkasse & VGH Cups geschickt, und seine Spieler nahmen gleich zwei Auszeichnungen mit nach Hause.

Zum einen erhielten die Northeimer zehn Fußbälle als fairste Mannschaft aus den Händen von Bernd Giemann von der Einbecker Brauhaus AG. Zum anderen erhielten sie den Pokal für die torhungrigste regionale Mannschaft. Immerhin schenkte Northeim seinen Gegnern insgesamt 31 Tore ein.

„Es war für uns ein Riesenerlebnis, ein wunderschönes Turnier. Es hat sich gezeigt: Will man in unserer Region leistungsorientierten Fußball durchsetzen, geht es nur mit den Möglichkeiten, die einen JFV, wie das Roswitastadt und Eintracht Northeim gemacht haben, bietet“, meinte Enk. Seine Worte wurden noch unterstrichen durch das Abschneiden des JFV Göttingen, der als bestes regionales Team das Viertelfinale erreichte, hier aber am späteren Cup-Sieger Schalke 04 scheiterte.

Northeims Kapitän begeistert

Auch Northeims Kapitän Marvin Stahlmann fand nur lobende Worte für diese Turnier: „Einmalig, wir können, denke ich, mit unserem Abschneiden mehr als zufrieden sein.“

Als bester Schütze des zum 13. Mal in der Lokhalle ausgetragenen besten europäischen A-Junioren-Wettbewerbs erhielt Semi Daglar die Torjägerkanone. Zwölfmal traf der Nachwuchsspieler von Borussia Dortmund, konnte seine Trophäe aber nicht selbst in Empfang nehmen. Er hatte am Finaltag Geburtstag und reiste nach dem Viertelfinal-Aus gegen Hertha BSC sofort Richtung Ruhrpott ab. Als besten Torwart zeichneten die Turnierverantwortlichen Herthas Kevin Otremba aus.

Zum Publikumsliebling schwang sich der erst 15-jährige Sascha Horvath auf. Nicht von ungefähr kam, dass er zum besten Spieler des Cups gewählt wurde. Einen Riesenapplaus vom Publikum erhielt der österreichische U 17-Nationalspieler von Austria Wien. Mit sieben Jahren hat Horvath mit dem Fußballspielen begonnen, ist bis heute der Austria treu geblieben. Doch die vielen anwesenden Scouts werden sich reichlich Notizen gemacht haben. Der FC Bayern München soll bereits an ihm interessiert sein.

Bester Spieler kommt wieder

„Es war ein superschönes Turnier, auch wenn wir das Finale verloren haben. Nächstes Mal gewinnen wir“, sagte Horvath, der erstmals in der Lokhalle war. Austria hingegen ist bereits Dauergast in der Lokhalle. Neunmal waren die Wiener schon da, mussten aber wie vor zwei Jahren dem FSV Mainz 05 dieses Jahr Schalke 04 den Vortritt lassen, obwohl sie nach Expertenmeinung den besten Fußball präsentiert haben, (gsd)

Von Walter Gleitze

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