Es lief taktisch nicht rund

0:3 in Hagen: Ein gebrauchter Tag für Eintracht Northeim

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Zwei Niederlagen in Serie: Die Northeimer Eintracht mit Finn Lucas Rettstadt ist etwas außer Tritt geraten.

Northeim. Philipp Weißenborn, Trainer der Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim, war am Sonntag nach der 0:3-Niederlage beim FC Hagen/Uthlede anzusehen, wie unzufrieden er war. „Das ist das zweite Spiel nacheinander, in dem wir uns selbst schlagen. Nur dieses mal noch viel extremer, als zuletzt beim 0:2 in Bersenbrück.“

Seine Jungs waren eigentlich gut in die Partie gekommen, ließen defensiv nicht viel anbrennen und hatten selbst Gelegenheiten, um in Führung zu gehen. „Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte ich nicht das Gefühl, dass uns viel passieren kann“, sagte Weißenborn. Doch dann führte ein unnötiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung zum ersten Gegentreffer.

Und selbst danach hätte die Eintracht die Kurve noch kriegen können. Doch erneut ließ man die sich bietenden Chancen liegen und kassierte stattdessen kurz darauf das 0:2. Weißenborn: „Wir sind dann taktisch nicht mehr diszipliniert aufgetreten. Das war dann so etwas wie Helden-Fußball. Jeder hat das gemacht, was er für das Beste gehalten hat. Mit taktischer Disziplin hatte das nichts mehr zu tun.“

So setzte es in der Schlussphase durch einen Distanzschuss sogar noch den dritten Gegentreffer und Aufsteiger Hagen/Uthlede hatte seine stolze Serie auf nun 23 Heimspiele am Stück ohne Niederlage ausgebaut.

„Das war ein gebrauchter Sonntag für uns. Jetzt haben wir zwei Mal keine gute Leistung gezeigt und haben zwei Mal verdient verloren“, sagte Weißenborn. „Es geht nur mit taktischer Disziplin. Das muss besser werden“, fordert er. Die nächste Gelegenheit, um in die Erfolgsspur zurückzukommen, bietet sich der Eintracht am Sonntag ab 14 Uhr, wenn Aufsteiger VfL Oythe im Gustav-Wegner-Stadion gastiert.

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