Alle vier Gegentreffer fallen in der Schlussviertelstunde

0:4 gegen Uphusen! Ein ganz bitterer Nachmittag für Eintracht Northeim

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So auf Augenhöhe wie hier Carim Blötz (links) gegen Marafona da Costa waren die Gastgeber in der zweiten Halbzeit nicht mehr. 

Northeim – Der FC Eintracht Northeim ist mit einer bitteren Heimniederlage in die Rückrunde der Fußball-Oberliga gestartet. Gegen TB Uphusen verlor er am Sonntag mit 0:4 (0:0). Hier der Schnellcheck zur Partie.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Trainer Simon Schneegans musste kurzfristig auf Ilyas Bircan verzichten, der sich beim Aufwärmen verletzte (Knie). Für ihn rückte Richard Hehn in die Startelf. Viele Tore waren vorab eigentlich nicht zu erwarten, schließlich stellte Uphusen (trotz Stammplatz im unteren Tabellendrittel) die fünftbeste Abwehr der Liga - zugleich aber eben auch den zweitschwächsten Sturm. Dass es also zur Pause 0:0 stand, überraschte nicht wirklich. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ruppiger. Man merkte beiden Teams an, dass richtig viel auf dem Spiel stand. Nach der Führung für die Gäste durch Rockahr (78.) brachen bei der Eintracht alle Dämme. Erneut Rockahr (82.), Laabs (83.) und Uschpol (90.) sorgten für den Endstand.

Geht das Ergebnis so in Ordnung?

Grundsätzlich ja. Uphusen war nach der Pause klar besser, gewann verdient, aber natürlich zu hoch. Überaus umstritten waren die Begleitumstände beim Führungstreffer: Während Rudolph nach einem Zweikampf mutmaßlich verletzt auf dem Boden liegen blieb, konterte Uphusen und schoss das 1:0. Fair geht anders! Der Schiri ließ weiterlaufen.

Was hat das für Folgen in der Tabelle?

Eintracht bleibt Vorletzter mit nun wieder sieben Punkten Rückstand zum rettenden Ufer. Bitter, dass Wolfenbüttel überraschend gegen Spelle mit 2:1 gewann. Gut für Northeim: Hagen/Uthlede (gegen Gifhorn) und Lupo Martini Wolfsburg (gegen Heeslingen) kamen jeweils nicht über ein 1:1 hinaus.

Wie geht es jetzt weiter?

Mit einem weiteren Heimspiel. Sonntag ab 14 Uhr kommt Wolfenbüttel, direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt, nach Northeim und soll die drei Punkte abliefern. Gelingt das, könnte man wenigstens mit einem leicht erhobenen Haupt in die Winterpause gehen. Das für den 7. Dezember angesetzte Spiel in Emden dürfte kaum stattfinden. Die Kickers haben bereits die letzten beiden Heimspiele absagen müssen, weil der Platz nicht bespielbar war. 

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