Fußball-Oberliga: Northeim kassiert die dritte Niederlage am Stück

0:3! Bei Eintracht Northeim ist der Wurm drin

Ringen oder Fußball? Northeims Christoph Ziegler lieferte sich mit Hannovers Frankline Nnane oft intensive Zweikämpfe. Foto: zij

Eintracht Northeim hat die Hinrunde der Saison 2014/15 in der Fußball-Oberliga auf dem sechsten Platz beendet. Am Sonntag kassierte die Eintracht gegen Arminia Hannover eine 0:3 (0:2)-Heimniederlage. Während die Truppe aus der Landeshauptstadt damit den vierten Dreier in Folge einfuhr, verlor Northeim das dritte Mal in Serie.

? Wie war das Spiel? 

! Die ersten Minuten gingen klar an die Gastgeber, die mehrfach nur haarscharf an der Führung vorbeischrammten. Nach einer knappen Viertelstunde war Arminia auch im Spiel und übernahm immer mehr das Kommando. Die Gäste, die in den ersten 45 Minuten insgesamt spritziger und aggressiver waren, belohnten sich dafür und gingen mit einer verdienten 2:0-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel merkte man den Eintracht-Kickern an, dass sie sich noch nicht aufgegeben hatten. Sie hatten mehr vom Spiel, während Hannover sich zurückzog und auf Konter lauerte. Weil Northeim sich bemühte, aber auch kaum zu richtig guten Chancen kam, war die Niederlage nicht abzuwenden.

? Was tat die Eintracht, um dem Spiel doch noch die nötige Wende zu geben?

! Trainer Wolfgang Schmidt wechselte zur Pause doppelt, brachte Thorben Rudolph, der urlaubsbedingt unter der Woche nicht trainiert hatte, und Argion Dacaj. Doch er sah sich nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff fast schon wieder zum Handeln gezwungen. Melvin Zimmermann brach einen Sprint ab, fasste sich an den Oberschenkel und sank zu Boden. Der Top-Torjäger der Liga biss vorerst auf die Zähne, musste nach einer guten Stunde aber doch runter. Für ihn kam Jannik Persch.

? Ist das Ergebnis gerecht? 

! Ja. Die Gäste verdienten sich den Erfolg in der ersten Hälfte. Dass die Niederlage um ein oder auch zwei Tore zu hoch ausfiel, ist für die Heimelf natürlich auch kein Trost. Die Northeimer machten es ihren Gästen aber auch zu leicht. Viele Ballverluste im Mittelfeld luden den Mit-Aufsteiger immer wieder zu Kontern ein. Der sagte nicht Nein und nahm die Punkte mit.

? Was gab es sonst noch?

! Die Arminen wurden von einer stattlichen Fanschar unterstützt. Rund 50 Hannoveraner hatten sich mit auf den Weg gemacht und trieben ihr Team lautstark nach vorn. Wenn man sonst Touren ins Bremer Umland oder nach Osnabrück macht, gleicht ein Trip nach Northeim ja auch fast schon einem Katzensprung. (mwa)

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