Das vierte Mal in Serie ohne Sieg

1:2 in Heeslingen! Eintracht Northeim tritt auf der Stelle

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Bruchlandung in Heeslingen: Am Sonntag ging die Eintracht leer aus. Das Bild entstand im Heimspiel gegen Arminia Hannover.  

Heeslingen. um vierten Mal in Folge ist Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim am Sonntag ohne Sieg geblieben. Beim Heeslinger SC gab es eine 1:2 (0:2)-Niederlage.

„Wir brauchen zu viele Chancen, um ein Tor zu machen“, kritisierte Trainer Philipp Weißenborn. „Wir hätten nach 20 Minuten 2:0 führen müssen. Stattdessen macht Heeslingen mit dem ersten Schuss das 1:0. Uns fehlt da im Moment einfach die Kaltschnäuzigkeit.“

Die Northeimer begannen in der Tat gut, hatten durch Grunert (3.) und Herrdum (8.) auch dicke Chancen, lagen nach einer Viertelstunde aber doch zurück, weil Efkan Erdogan für Heeslingen traf (16.). In der Folge ließ sich die Eintracht den Schneid abkaufen, agierte zu passiv und strahlte kaum Gefahr aus. Kurz vor der Pause kam es sogar noch dicker, als Kevin Rehling nach einer Ecke per Kopf auf 2:0 erhöhte.

Auch nach der Pause hatte man lange nicht das Gefühl, dass die Partie noch kippen könnte. Im Gegenteil. Die Gäste konnten sich bei Keeper Jannik Strüber bedanken, der mehrfach die Patzer seiner Vorderleute ausbügeln musste.

Für die letzten 25 Minuten beorderte Weißenborn den zuvor auf der rechten Defensivseite eingesetzten Thorben Rudolph nach vorn. Das sorgte für Belebung. Kurz darauf traf Grunert den Pfosten. Auch Herrdum hatte den Anschluss auf dem Fuß, zielte aber am langen Pfosten vorbei.

Besser machte es Rudolph, dem endlich das 1:2 gelang (80.) Damit war die Schlussoffensive eingeläutet, die jedoch nicht mehr zum Erfolg führte.

Eintracht Northeim: Strüber - Steinhoff, Baar, Horst, Rudolph - Herrdum, Szagun, Blötz, Westfal - Grunert (76. Wiederhold), Mähner (64. Mackes)

Tore: 1:0 Erdogan (16.), 2:0 Rehling (38.), 2:1 Rudolph (80.)

Am späten Freitagabend hatte die Eintracht - nach Tobias Stief (Nörten) - den zweiten Neuzugang für die neue Saison vorgestellt (siehe auch Bericht auf Seite 25). Von der SVG Göttingen kommt Stürmer Yannik Freyberg. „Er ist schnell und torgefährlich und hat ein gutes Gespür. Das wird uns helfen“, sagt Weißenborn.

Am Samstag wurde zudem bekannt, dass Rinat Nazyrov den umgekehrten Weg geht. Er verlässt die Eintracht nach einem Jahr und geht zur SVG Göttingen. (mwa)

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