Robin Tegtmeyer schießt das Schlusslicht zum Auswärtssieg

1:3 gegen Tündern! Eintracht Northeim verliert das Kellerduell

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Zum Verzweifeln: Thorben Rudolph mag hier schon gar nicht mehr hinsehen, doch offensiv gelang der Eintracht einfach viel zu wenig.

Northeim – Einen ganz bitteren Nachmittag erlebten die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim am Sonntag. Sie verloren vor 275 Zuschauern das Kellerduell des Drittletzten gegen den Letzten. BW Tündern setzte sich im Gustav-Wegner-Stadion mit 3:1 (2:1) durch. Dabei hatte die Heimelf gut begonnen und sogar geführt.

Wie kamen die Northeimer in die Partie?

Bestens. Die Gastgeber waren schnell Herr im eigenen Haus. Die Führung durch Melvin Zimmermann nach schönem Pass von Marc-Yannik Grunert (19.) war die logische Folge. Der Ausgleich für die Gäste durch Robin Tegtmeyer (34.) hatte sich nicht unbedingt abgezeichnet, war allerdings ein Wirkungstreffer. Die Gastgeber verloren die Übersicht, Tündern wurde stärker und belohnte sich Sekunden vor der Pause erneut durch Tegtmeyer, der nachsetzte, als die Northeimer Abwehr dies nicht tat.

Was passierte im zweiten Durchgang?

Die Gastgeber wollten logischerweise den schnellen Ausgleich. Sie kamen auch zu Chancen, scheiterten aber entweder an sich selbst oder aber am starken Keeper Lukas Masur. Der Nackenschlag folgte auf dem Fuße: Tegtmeyer entwickelte sich nun endgültig zum Northeimer Albtraum und konterte seine Mannschaft zum 3:1 (58.).

Geht das Ergebnis in Ordnung?

Die Offensive der Northeimer war zu schwach, die Defensive patzte ebenfalls. So gelang es Tündern, den ersten Auswärtserfolg der Saison zu feiern. Die Einwechselungen der Northeimer verpufften. Der erhoffte neue Schwung in der Offensive blieb aus.

Was für Folgen hat das in der Tabelle?

Zwar ist Northeim weiterhin Drittletzter und die halbe Liga in Abstiegsgefahr, doch ist Tündern nun nur noch zwei Zähler zurück und wittert seine Chance. Gut für Eintracht: Mit Uphusen (0:1 in Delmenhorst) und Hagen/Uthlede (0:4 in Egestorf) verloren die direkt davor platzierten Teams. Schlecht: FT Braunschweig siegte 3:0 in Heeslingen. Außerdem bitter: Kapitän Christian Horst musste 20 Minuten vor dem Ende verletzt vom Feld. Und nächsten Sonntag geht’s zu Spitzenreiter Hildesheim. 

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