Fußball-Oberliga: Eintracht verliert nach schwacher erster Hälfte in Heeslingen

1:3! Northeim geht leer aus

Oha! Eintracht Northeim verlor Sonntag beim Aufsteiger Hesslinger SC. Thorben Rudolph, hier in einem Heimspiel gemeinsam mit Physiotherapeut Dominik Brönnecke, flog mit der Ampelkarte früh vom Platz. Archivfoto: osx

Heeslingen. Auswärts läuft es noch nicht bei Eintracht Northeim in dieser Saison in der Fußball-Oberliga. Am Sonntag kassierte das ersatzgeschwächte Team im zweiten Anlauf die zweite Niederlage. Nach dem 4:5 in Spelle gab es nun ein 1:3 (0:3) beim Heeslinger SC.

Grund für die Niederlage war eine schwache erste Hälfte. „Heeslingen hat sofort volle Pulle aufs Tempo gedrückt und uns förmlich überrannt in der Anfangsphase. Davon sind wir überrascht worden“, gestand Teammanager Hartmut Denecke.

Ohne Patrick Gemende und Linus Baar (beide verletzt/siehe Hintergrund) sowie Mehdi Mohebieh und Yurgen Salfeld (Urlaub) musste Trainer Wolfgang Schmidt ordentlich umbauen. Da passte es gut, dass Nils Hillemann wieder zum Kader stieß. Auch Thorben Rudolph kehrte nach auskurierter Verletzung zurück.

Doch ehe sich die Eintracht in der Offensive versuchen konnte, stand die Defensive im Mittelpunkt. Noch nicht einmal zehn Minuten waren gespielt, da lag der Gast zurück. Nach einem Foul von Libasse N‘Diaye ließ Lippold sich die Chance aus elf Metern nicht entgehen. Eine gute Viertelstunde später folgte der nächste Rückschlag. Daniel Grimm erhöhte auf 2:0. Und als kurz danach auch noch Thorben Rudolph (Foul + Handspiel) mit der Ampelkarte vom Feld musste, war die Partie im Grunde durch. Rehling besorgte noch das 3:0 für den HSC, der sein Glück beim Gang in die Pause wohl kaum fassen konnte.

In Durchgang zwei verwaltete Heeslingen das Ergebnis. Die Northeimer, denen ihr Coach in der Halbzeit ziemlich lautstark gesagt hatte, wie er die ersten 45 Minuten fand, waren nun besser im Spiel, ohne aber noch in die Nähe eines Punktes zu kommen. Durch Marc-Jannik Grunert gelang wenigstens noch der Ehrentreffer, der Belohnung für eine deutlich bessere zweite Hälfte war. „Da war die Körpersprache eine ganz andere“, so Denecke. HINTERGRUND

Eintracht: Köhler - Strzalla, S. Marx, Horst, N´Diaye - Braun, Jäkel (86. K. N. Marx), Rudolph, Ziegler (84. Sinram-Krückeberg) - Hillemann (46. Grunert), Zimmermann

Tore: 1:0 Lippold (9./FE), 2:0 Grimm (26.), 3:0 Rehling (37.), 3:1 Grunert (79.). (mwa)

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