Kratzert und Rudolph treffen am Dienstagabend zum Abschluss der Hinrunde

2:1 gegen Celle! Eintracht Northeim feiert den dritten Saisonsieg

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Tor! Thorben Rudolph (vorn) hatte aus 16 Metern abgezogen, Agit Erbek (links daneben) fälschte ab und schon stand es 2:0 für die Gastgeber. 

Northeim – Die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim haben die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen. Im Nachholspiel am Dienstagabend im heimischen Gustav-Wegner-Stadion wurde Aufsteiger MTV Eintracht Celle mit 2:1 (2:0) besiegt. Hier Fragen und Antworten zum dritten Eintracht-Dreier der bisherigen Saison.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Trotz des nahezu parallel laufenden Länderspiels zwischen Deutschland und Nordirland und Temperaturen um den Gefrierpunkt kamen stolze 200 Zuschauer ins Stadion - mehr wären es vermutlich auch an einem Sonntagnachmittag nicht gewesen. Und die sahen anfangs eine Eintracht, der anzumerken war, dass sie die erste Saisonhälfte mit drei Punkten abschließen wollte. Agit Erbek zielte bei seinem Strafstoß noch zu hoch (10.), Julian Kratzert (15.) und Thorben Rudolph (28.) waren erfolgreicher.

Nach der Pause war Celle überlegen und hatte nach dem Anschlusstreffer, den Yannik Ehlers per Elfmeter besorgte (62.), noch eine habe Stunde Zeit, um doch noch Zählbares einzufahren. Sie drückten die Heimelf tief in die eigene Hälfte, Entlastungsangriffe der Northeimer wurden immer weniger, doch mit Geschick und auch ein wenig Glück hielt die Eintracht-Defensive dem Druck stand.

Was für Auswirkungen hat das in der Tabelle?

Auf den ersten Blick keine großen. Die Eintracht schließt die Hinrunde auf dem vorletzten Platz ab. Bei genauerer Betrachtung hat sich aber sehr wohl etwas getan. Northeim hat - bei noch ausstehenden Nachholspielen der Konkurrenz - nur noch fünf Punkte Abstand zum rettenden Ufer. Und dieser könnte im Optimalfall noch kleiner werden. Dafür nötig sind weitere Erfolgserlebnisse in den folgenden Heimspielen gegen die direkten Konkurrenten Uphusen (So. 15 Uhr) und Wolfenbüttel (1. Dezember, 14 Uhr).

Geht das Ergebnis so in Ordnung?

Die Gastgeber waren in Durchgang eins überlegen. Sie hatten aber auch das nötige Quäntchen Glück. Celle war bereits zu diesem Zeitpunkt durchaus für ein Tor gut. In den zweiten 45 Minuten setzten die MTV-Kicker die Akzente. Northeim war mit Verteidigen beschäftigt, die Konter wurden nicht gut ausgespielt. Dass es dennoch zum Sieg reichte, war ein wenig glücklich. Ein Remis wäre dem Spielverlauf gerecht geworden. 

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