Rudolph, Zimmermann und Franke treffen vor 205 Zuschauern

3:1 gegen Bersenbrück! Eintracht Northeim feiert den ersten Heimsieg

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Es darf endlich wieder gejubelt werden! Thorben Rudolph (links) markierte kurz nach der Pause das 1:0. Das feierten Maurice Franke und Melvin Zimmermann als Erste mit ihm. 

Northeim – War das die erhoffte Wende? Der FC Eintracht Northeim hat sich am Sonntag in der Fußball-Oberliga mit einem Heimsieg zurückgemeldet. TuS Bersenbrück wurde im Gustav-Wegner-Stadion mit 3:1 (0:0) besiegt.

Warum war dieser Erfolg so wichtig?

Mit dem ersten Heimsieg dieser Serie (zuvor fünf Pleiten) verließen die Northeimer den letzten Tabellenplatz und beendeten zudem die Serie von zehn Partien ohne Dreier. Bereits vorab war diesem Duell besondere Bedeutung zugemessen worden. Warum? Vor einem halben Jahr verlor Northeim im Pokal-Halbfinale gegen Bersenbrück 0:3 und war seitdem - vorsichtig ausgedrückt - nur mäßig erfolgreich. Nun wollte man den Kreis schließen und gegen eben diesen Kontrahenten zurück in die Erfolgsspur. Das gelang. Nun muss sich zeigen, ob die Entwicklung nachhaltig ist.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Trainer Simon Schneegans überraschte viele Zuschauer bei der Aufstellung. Ilyas Bircan, mit vier Treffern (wie auch Grunert) zuvor erfolgreichster Torschütze, lief als Rechtsverteidiger in der Viererkette auf. Neben Melvin Zimmermann stürmte Maurice Franke.

Auf dem Kunstrasen standen sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Richtig kribbelig wurde es aber auf beiden Seiten vorerst nicht. Es war leistungsgerecht, dass es nach 45 Minuten 0:0 stand. Wollte man einen Punktsieger küren, wäre dies Bersenbrück. Der TuS hatte nach einer Ecke die beste Gelegenheit, das 1:0 zu machen. Positiv für die Northeimer: Nach zuvor zwölf Gegentreffern in zwei Spielen stand zur Pause immer noch die Null.

Und nach dem Wiederbeginn wurde es noch besser: Flanke Bircan, Tor Rudolph (46.)! Nur vier Minuten später legten die Gastgeber nach. Zimmermann im Nachsetzen - 2:0! Bersenbrück reagierte mit zwei Wechseln. Unter anderem kam Moritz Waldow, der die Northeimer vor einem halben Jahr im Pokal-Halbfinale gefühlt im Alleingang mattgesetzt hatte. Doch die Gastgeber ließen keine Spannung aufkommen. Maurice Franke machte mit dem 3:0 den Deckel auf das Duell (70.). Das Bersenbrücker 1:3 per Strafstoß von Oswald spielte keine Rolle mehr.

Geht das Ergebnis in Ordnung?

Ja. Einsatz und Willen stimmten. Das wurde mit drei Punkten belohnt.

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