Drei Siege fehlen noch bis zum DFB-Pokal

3:1 gegen HSC Hannover: Eintracht Northeim steht im Viertelfinale

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Artistisch, aber ohne Erfolg: Christian Horst liegt hier quer in der Luft, ein Treffer blieb ihm aber verwehrt. Das besorgten seine Teamkollegen.

Northeim. Die Fußballer des FC Eintracht Northeim dürfen weiter vom DFB-Pokal träumen. Nach dem 3:1 (1:0) am Sonntag im Achtelfinale des Niedersachsenpokals gegenden HSC Hannover fehlen nur noch drei Siege zum Ziel.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Der mit vielen Vorschusslorbeeren angereiste Aufsteiger aus Hannover kam nur schwer in die Gänge. Zu sicher lief der Ball durch die Reihen der Eintracht, die kurzfristig auf die erkrankten Yannick Freyberg und anfangs auch auf Thorben Rudolph verzichten musste. Das gute Spiel mündete in Torchancen und das 1:0 durch Melvin Zimmermann (13.). Gegen Ende des ersten Durchgangs bröckelte die FC-Dominanz ein wenig, aber das Ergebnis entsprach dem zuvor Gesehenen.

Für Halbzeit zwei hatte sich der HSC viel vorgenommen. Das untermauerte Trainer Polomka mit zwei offensiven Wechseln. Bevor es jedoch spannend werden konnte, beruhigte Zimmermann mit seinem zweiten Treffer die Gemüter (62.). Der Anschluss durch Masur kam zu spät für die Jungs aus der Landeshauptstadt (87.). Die warfen zwar nochmal alles nach vorn, wurden aber von den Northeimern durch den eingewechselten Thorben Rudolph eiskalt ausgekontert (90.+3).

Geht das Ergebnis so in Ordnung?

Ja. Der HSC bäumte sich in Durchgang zwei und auch nach dem Anschluss nochmal auf, doch richtig gute Möglichkeiten ließ die Northeimer Hintermannschaft nicht weiter zu. Vor der sicheren Viererkette überzeugte Richard Hehn als Abräumer. Vor seiner verletzungsbedingten Auswechslung in der Pause untermauerte Mattis Daube eindrucksvoll, wie wertvoll er ist. Offensiv drückte einmal mehr Martin Wiederhold durch seine Kraft und seine Schnelligkeit vielen Aktionen den Stempel auf.

Wie geht es jetzt weiter im Niedersachsenpokal?

Neben der Eintracht haben Heeslingen, Wunstorf, Delmenhorst, Hagen/Uthlede, MTV Wolfenbüttel und Hildesheim die Runde der letzten Acht erreicht. Es folgt Dienstag noch das Duell Bersenbrück gegen Spelle. Mittwochabend wird dann in Barsinghausen das Viertelfinale gelost. Es soll zwei Töpfe geben: einen mit Teams aus dem westlichen, einen mit Klubs aus dem östlichen Bereich Niedersachsens.

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