Starker Auftritt vor rund 650 Fans am Freitagabend

4:0 gegen Hildesheim: Eintracht Northeim einfach stark

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Da ist die Führung! Melvin Zimmermann hat kurz zuvor das 1:0 für Eintracht Northeim gegen Hildesheim erzielt. Am Ende stand ein souveräner 4:0-Heimsieg.

Northeim. Nimmt man das Heimspiel des Fußball-Oberligisten FC Eintracht Northeim vom Freitagabend gegen den VfV Borussia Hildesheim zum Maßstab, dann kann diese Saison eine richtig große werden. Die Heimelf spielte vor 642 Zuschauern phasenweise überragend und besiegte den Regionalliga-Absteiger mit 4:0 (3:0).

Wie lief die Partie im Gustav-Wegner-Stadion?

Trainer Philipp Weißenborn stellte seine Jungs offensiv auf. Melvin Zimmermann durfte nach überstandener Verletzung auf der rechten Angriffsseite ran. Über links begann Yannik Freyberg, zentral spielte Thorben Rudolph, der zuletzt stets als Joker gekommen war.

Hildesheims Trainer Thomas Siegel ahnte wohl schon, was seiner Mannschaft blüht und ließ defensiv mit einer Fünferkette agieren. Doch auch damit ließ sich die Eintracht-Offensive nicht bremsen. Die Gäste konnten nur staunend zuschauen, wie der Tabellenführer kombinationssicher Angriff auf Angriff initiierte. Die 3:0-Pausenführung durch Melvin Zimmermann (24.), Christian Horst (32.) und Yannik Freyberg (42) war völlig verdient.

In Durchgang zwei war die Partie zumindest etwas mehr auf Augenhöhe, doch spätestens nach dem 30-Meter-Lupfer zum 4:0 von Rudolph (67.) waren die Kräfteverhältnisse wieder so verteilt wie vor dem Seitenwechsel.

Geht das Ergebnis so in Ordnung?

Ein viel klareres JA kann es kaum geben. Gerade in Halbzeit eins lief der Ball dermaßen sicher durch die Northeimer Reihen und die Hildesheimer eigentlich nur hilflos hinterher, dass man fast Mitleid mit ihnen haben konnte. Der starke Finn Lucas Rettstadt im Mittelfeld hatte gefühlt mehr Ballkontakte als die halbe Gästetruppe zusammen.

Was hat das für Auswirkungen in der Tabelle?

Da bleibt die Eintracht mit nun 13 Punkten aus fünf Spielen ganz vorn. Das Torverhältnis von 14:1 untermauert den sensationellen Saisonstart. Mit solchen Zahlen im Rücken kann man nächsten Sonntag ohne Druck nach Bersenbrück fahren.

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