Offensivfeuerwerk nach dem Seitenwechsel

4:3! Eintracht Northeim besiegt Titelkandidat Bersenbrück

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Es darf gejubelt werden: Marc-Jannick Grunert und Coach Philipp Weißenborn feiern gemeinsam. Links Torwarttrainer Torsten Ernst.  

Northeim. Die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim haben am Samstag mit einer eindrucksvollen Vorstellung die zurückliegenden Spiele im bisher wenig erfolgreichen Monat April vergessen machen lassen: Titelkandidat TuS Bersenbrück wurde 4:3 (0:1) besiegt. Vor allem in den zweiten 45 Minuten erlebten die Zuschauer im Gustav-Wegner-Stadion ein wahres Offensivfeuerwerk.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Die Partie war ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams ihr Heil in der Offensive suchten. Die erste Großchance bot sich Marc-Jannick Grunert, der aber erst später Vollstreckerqualitäten offenbarte. Auch Paul Mähner hätte mehr aus seiner Möglichkeit machen müssen. Dazwischen lag eine Glanztat von Eintracht-Keeper Jannik Strüber bei einem Kopfball von Jula. Der Bersenbrücker Ex-Profi sorgte kurz vor der Pause dann doch für den einzigen Treffer im ersten Durchgang.

Ist der Eintracht-Sieg letztlich verdient?

Auf jeden Fall. Das Ergebnis hätte sogar deutlicher ausfallen müssen. Bersenbrück ließ den Northeimern Platz zum Kontern in Hülle und Fülle. Auch ein Endstand von 9:5 wäre drin gewesen.

Was fiel in der Begegnung besonders auf?

Mit dem Ausgleich unmittelbar nach Wiederbeginn übernahm Eintracht die Spielregie. Herausragend aus dem kampfstarken Kollektiv waren Grunert. der sich bei seinen zahlreichen Chancen mit Bersenbrücks Keeper Bollmann quasi ein Privatduell lieferte, sowie Silvan Steinhoff und der unermüdlich kämpfende Martin Wiederhold, der seine starke Partie zurecht mit einem Tor krönte.

Was sagte Eintracht-Trainer Philipp Weißenborn?

„Ich bin natürlich glücklich und zufrieden. Großes Kompliment an die Mannschaft, die über 80 Minuten ein tolles Spiel abgeliefert hat. Das war schon große Klasse, mit welchem Herz und welcher Leidenschaft die Jungs heute agiert haben und dafür auch belohnt wurden. Nur am Ende, als Bersenbrück noch zwei Mal traf und von 4:1 auf 4:3 herankam, wurde es nochmal eng.“ (osx)

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