Fußball-Oberliga: Der Schnellcheck zum souveränen Northeimer Heimsieg

7:1! Klatsche für Bornreihe

Ein ständiger Unruheherd im Bornreiher Strafraum: Mehdi Mohebieh markierte das 2:0 für sein Team beim nie gefährdeten Heimerfolg seiner Eintracht. Foto: zij

Northeim. Der FC Eintracht Northeim hat am Sonntag den zweiten Heimsieg der Saison in der Fußball-Oberliga eingefahren. Eine Woche nach dem 4:0-Erfolg beim damaligen Spitzenreiter Arminia Hannover wurde die Truppe auch im Spiel gegen Schlusslicht und Aufsteiger SV Blau-Weiß Bornreihe ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann 7:1. Die Partie fand auf dem Kunstrasenplatz statt.

? Was tat sich in den 90 Minuten?

! Die Begegnung lief, wie man es sich vorher ausgemalt hatte. Bornreihe zog sich weit zurück und baute bei Northeimer Ballbesitz einen Fünfer-Abwehrriegel am eigenen Strafraum auf. Die Eintracht versuchte es oft mit langen Bällen auf Melvin Zimmermann oder Mehdi Mohebieh. Die kamen zwar nicht immer an, dennoch gab der Favorit stets den Ton an. Die Pausenführung von 3:0 war dann auch völlig verdient.

An diesem Bild änderte sich auch nach der Halbzeit so gut wie nichts. Nach dem 4:0 von Patrick Sieghan schlich sich zwar kurzzeitig der Schlendrian an, was Bornreihe zum Ehrentreffer nutzte. Doch Ali Ismail sowie erneut Sieghan und Zimmermann tüteten mit weiteren Treffern den Heimsieg ein.

? Geht das Ergebnis so in Ordnung?

! Ein klares JA! Dass der Tabellenletzte der Heimelf spielerisch nicht das Wasser reichen kann, war vorher klar. So kam es schließlich auch. Northeim dominierte von A bis Z, fuhr den nächsten Dreier ein und festigte damit den Platz in der Spitzengruppe der Liga. Momentan ist man sogar Zweiter (Relegation).

? Gab es sonst noch etwas Ungewöhnliches?

! So einiges. Trainer Malte Fröhlich war beim Heimsieg seiner Jungs nicht dabei. Er holt derzeit den im Sommer ausgefallenen Urlaub mit seiner Familie nach. Ihn vertrat Tim Schwabe an der Seitenlinie. Gemeinsam mit dem spielenden Co-Trainer Karsten Fischer gab er die Kommandos.

Das taten die beiden gut. Das untermauert das glückliche Händchen bei den Einwechslungen. Patrick Sieghan, Ali Ismail und auch Valentin Jäkel trafen, nachdem sie aufs Feld geschickt wurden. Zu einem unverhofften Einsatz kam auch Linienrichter Lukas Reineke. Weil sich Schiri Rühmann verletzte, sprang er kurzerhand ein und leitete die Partie. (mwa)

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