Alarm bei der SVG Göttingen

Göttingen. Die einen (hier Eintracht Northeim) feiern – die anderen raufen sich die Haare und können es nicht fassen – siehe das Foto oben. Die anderen, das sind in diesem Fall Spieler und Verantwortliche der SVG Göttingen.

In einer fast beispiellosen Talfahrt ist es für die Schwarz-Weißen in dieser Saison immer weiter abwärts gegangen. Wie schon in der vergangenen Spielzeit. Alarm am Sandweg!

Das sagt Klubchef Napp

Beim SVG-Vorsitzenden Reinhold Napp herrscht weiterhin Zuversicht, dass Trainer und Mannschaft den Klassenerhalt sichern können. „Alarm kann man relativieren. Wir wissen um die Situation, Trainer und Mannschaft sind aber sehr zuversichtlich, weil sie das können, was sie machen müssen, nämlich Tore schießen.“ Er habe auch mit Spielern in den letzten Tagen gesprochen. „Da habe ich keine Resignation oder Aufgabe gespürt. Wir müssen auswärts den einen oder anderen Punkt noch holen und zuhause endlich zu alter Stärke zurückfinden.“ Es seien doch immer noch dieselben Spieler, die diesen Kader stark gemacht hätten. Das 1:1 gegen Mitkonkurrent Uphusen habe geschmerzt. „Es gibt solche Spiele, es hat aber nicht an der Einstellung der Spieler gefehlt. Sie sind sauer über sich selbst, dass sie da ein solch schlechtes Spiel abgeliefert haben.“ Die Mannschaft müsse wieder über den Kampf zu Spiel finden. „Das hat dieses Team immer ausgezeichnet.“ Nun gehe es gegen Bersenbrück. „Da wären wir sicherlich mit einem Punkt zufrieden.“

Das sagt Trainer Nolte

„Es wird langsam eng, wir müssen jetzt punkten. Das geht nur, wenn wir endlich auch konsequent unsere Chancen verwerten.“ Gegen Uphusen hätte man gewinnen müssen. Nun gehe es noch gegen die direkten Mitkonkurrenten Cloppenburg, Bersenbrück und den HSC Hannover.“ Da sind wir gefordert, soll das zurzeit dringlichste Ziel Klassenerhalt erreicht werden.“ Dazu sei es notwendig, in der Abwehr wieder kompakter zu stehen und vorn die Tore zu machen. „Wir sind alle etwas gefrustet, zumal nicht abzusehen war, dass wir so schlecht starten nach der Winterpause, nachdem wir vor der Winterpause noch so stark gespielt haben.“ Er habe keine Erklärung dafür, dass es nach der Winterpause so bergab gegangen sei.

Das sagt Spieler Alexander

„Wir hatten nach der Winterpause keine gute Vorbereitung gehabt, es haben häufig Spieler gefehlt.“ In letzter Zeit habe auch das Spielglück gefehlt, was noch vor der Winterpause dagewesen sei. Problem sei auch gewesen, dass durch Sperren und Verletzungen nie dieselbe Elf in zwei Spielen hintereinander hätte auflaufen können. „Wir Spieler haben eine WhatsApp-Gruppe und versuchen uns da, auch gegenseitig zu pushen. Wir gehen ins Inhaltliche, setzen uns diese Woche zusammen, analysieren Fehler.“

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