Fußball-Oberliga: Fragen und Antworten vor dem Spiel am Sonntag

Hannover ambitioniert vor dem Spiel gegen den FC Eintracht Northeim

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Immer auf der Höhe: Keeper Strüber (rechts) war gegen Spelle nicht zu beneiden. Am Sonntag wollen es die Eintracht-Jungs gegen Arminia Hannover besser machen.

Northeim. Der zweite Pflichtspielauftritt des Jahres steht den Oberliga-Fußballern des FC Eintracht Northeim an diesem Wochenende bevor. Sie erwarten am Sonntag ab 14 Uhr das Team von Arminia Hannover auf dem Kunstrasenplatz des Gustav-Wegner-Stadions. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangslage vor dem Duell?

Ein schneller Blick auf das Zahlenwerk könnte auf ein ziemlich normales Duell des gastgebenden Siebten (18 Spiele/28 Zähler) gegen den punktgleichen Fünften schließen lassen. Ein Spiel zweier Clubs aus dem oberen Tabellendrittel - mehr nicht.

Doch wer genauer hinschaut, erkennt, dass die Arminen diese 28 Punkte in nur 16 Begegnungen gesammelt haben. Tabellenführer Spelle hat zehn Zähler mehr, aber auch schon drei Partien mehr absolviert. Setzt man also Siege in den Nachholspielen voraus, gehört Arminia Hannover zu den ganz heißen Titelkandidaten in der Oberliga. Das wertet natürlich auch die Partie am Sonntag auf.

Wie lief das Hinspiel zwischen diesen Teams?

Das endete für die Northeimer mit einer 0:2-Niederlage, die Folgen hatte. Denn dadurch musste man die Tabellenführung damals an Wunstorf abgeben und rutschte in den nächsten Wochen immer ein bisschen weiter ab. Der Arminen-Sieg damals war hoch verdient, die Tore erzielten Jovan Hoffart (2.) und Björn Masur (88.). Dass die Niederlage der offensiv schwachen Eintracht nicht höher ausfiel, hatte man lediglich dem starken Keeper Jannik Strüber zu verdanken.

Was kann man sonst zu Arminia Hannover sagen?

Unter Regie von Trainer Murat Salar, der an der Seitenlinie oft ziemlich impulsiv agiert, hat sich der Traditionsclub aus der Landeshauptstadt ziemlich gemausert. Von den Tabellenregionen der Vorjahre, als man fast immer bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern musste, ist der SVA weit entfernt.

Bereits zwei Einsätze in diesem Jahr haben die Hannoveraner hinter sich. Und das waren zwei dicke Ausrufezeichen. Einem 3:1-Sieg in Heeslingen folgte ein 6:1-Erfolg (!) bei Spitzenreiter Spelle. Zur Erinnerung: Spelle siegte vor zwei Wochen in Northeim 5:2. Das macht nochmals deutlich, dass die Partie am Sonntag mehr ist, als das bloße Aufeinandertreffen des Siebten mit dem Fünften.

Wie ist die Situation bei der Eintracht?

Da hat man durch die Verlegung des Derbys gegen die SVG Göttingen auf den 9. Mai genug Zeit gehabt, die Pleite gegen Spelle aufzuarbeiten. Ein bisschen Selbstvertrauen holten sich die Offensivkräfte beim 10:1-Testspielsieg gegen Bezirksligist Einbeck. Personell sieht es für Sonntag gut aus. Nicht dabei sind aus dem engeren Kader lediglich Florian Mackes und Paul Herrdum. (mwa)

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