Fußball-Oberliga: Dazu kommt noch ein schweres Restprogamm bis Dezember

Auch noch vier Verletzte bei SVG

Scharfer Kritiker der eigenen Mannschaft: Göttingens Julian Keseling (weißer Dress) beim Kopfball während eines Uphusener Angriffs. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Es bleibt schwierig am Göttinger Sandweg bei der SVG! Neben dem nicht zufriedenstellenden 1:1 gegen Schlusslicht Uphusen beklagt der Göttinger Fußball-Oberligist auch noch vier angeschlagene Spieler.

Gegen wen will die SVG überhaupt noch gewinnen? Nach dem 1:1 gegen Uphusen herrschte am Sandweg ziemliche Ratlosigkeit. „Wenn man in so einem Spiel in Führung geht, darf man sie nicht mehr aus der Hand geben“, war auch Julian Keseling enttäuscht. „In der zweiten Halbzeit haben wir gefühlt nur 20 Prozent der Zweikämpfe gewonnen“, meinte der SVG-Innenverteidiger weiter. „Wir hatten keine Ruhe im Spiel und haben vor allem nach dem 1:0 nicht nachgelegt. Das war einfach gar nichts – scheiße! Und vorne gab es nur Stückwerk“, nahm Keseling kein Blatt vor den Mund.

Und auch diese Verletzten und Kranken machen der SVG Sorgen: • Yannik Freyberg musste zur Halbzeit wegen Schulterproblemen ausgewechselt werden. • Raphael Sieghan stürzte auf den rechten Ellenbogen und muste nach 68 Minuten vom Feld. • Alexander Burkhardt klagte im Nachhinein über Schmerzen an der Achillesferse. • Josu de las Heras Vicuña zog sich bei einem Duell mit Uphusens Torwart Wetzel eine Rippenprellung zu, konnte – so Team-Manager Thorsten Tunkel – vor Schmerzen kaum laufen. • Trainer Knut Nolte, der am Donnerstag Geburtstag hat, fehlt auch in dieser Woche weiter erkrankt.

Mulmig könnte den SVGern auch schon allein wegen des weiteren Spielplans in diesem Jahr werden. Drei Heimspielen gegen die drei Aufsteiger TuS Sulingen, MTV Eintracht Celle und SSV Vorsfelde stehen noch fünf Auswärtsspiele in Spelle-Venhaus (am kommenden Sonntag), bei Arminia Hannover, Neuling Atlas Delmenhorst (vor großer Kulisse), Wunstorf und Cloppenburg gegenüber. Ein happiges Programm! (haz/gsd)

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