Aufsteiger SVG Göttingen: Oberliga soll kein Rätsel werden

Die Neuen bei der SVG Göttingen: Von links Arigon Dacaj, Benjamin Zackenfels, Torwart Maximilian Nagels, Alexander Burkhardt, Marco Galante. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Hinterher mussten sich die Spieler einem Quiz unterziehen. Thorsten Tunkel, der Fußball-Abteilungsleiter des Oberliga-Aufsteigers SVG Göttingen, hatte sich bei der Vorstellung der Mannschaft der Schwarz-Weißen mal wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

So erfuhren die nur 40 Interessierten bei der amüsanten Rätselrunde, dass Trainer Knut Nolte 56 Jahre alt ist, dass der erste bezahlte SVG-Trainer ein Ungar war im Jahre 1927.

Zuvor aber wurden die Spieler vorgestellt. Fünf Neue hat die SVG verpflichtet und hofft, damit und mit dem Kader aus der Vorsaison, der fast komplett zusammengeblieben ist, die neue Liga halten zu können. „Wäre schön, wenn wir es einstellig schaffen. Unser primäres Ziel bleibt naturgemäß der Klassenerhalt“, geht Nolte die neue Liga optimistisch an. Zu den Titelfavoriten zählt Nolte unter anderem Nachbar Eintracht Northeim.

Schon Jahre zusammen

Keine Frage, Vorteil dieses SVG-Teams ist es, dass es bereits schon einige Jahre zusammenspielt, die Mechanismen so gegriffen haben, dass die Göttinger mit einem Vorsprung von zehn Punkten Meister der Landesliga geworden ist.

Von Northeim wechselten Arigon Dacaj und Benjamin Zackenfels an den Sandweg. „Persönliche Gründe, die ich aber nicht näher ausführen möchte“, gab der gebürtige Göttinger Zackenfels als Grund für seinen Transfer an. An Dacaj zeigten die SVGer bereits in der Winterpause Interesse. Nun hat es geklappt. „Ich studiere hier und daher war der Wechsel folgerichtig“, so Dacaj. Auch Marco Galante studiert in Göttingen. Und da lag es nahe, von Goslar zum Oberliga-Neuling zu wechseln. „Diese Liga ist eine neue Herausforderung für mich“, meint der Allrounder Galante. Einen Sprung vom Bezirksliga-Absteiger Bovender SV in die fünfte Liga wagt Torwart Maxi Nagels, der in der Jugend bei der SVG spielte und sich nun beim Oberligisten weiterentwickeln möchte.

Für Außenverteidiger Alex Burkhardt ist es nach zwei Jahren eine Rückkehr zu seinem alten Verein. Verletzungsbedingt setzte er lange Zeit beim Lokalrivalen und Oberliga-Absteiger Göttingen 05 aus. Nun hofft er, nach auskurierter Verletzung endlich eine Saison lang beschwerdefrei zu bleiben. „Drei Jahre habe ich vor 05 bei der SVG gespielt. Es waren drei gute Jahre.“ An die will Burkhardt anknüpfen. Einen Gag brachte Jan Ziegler noch an: „Ich heiße Pepe, wer mich nicht kennt, war nicht oft genug am Sandweg.“ Dienstag testet die SVG gegen Goslar (19 Uhr).

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