Fußball-Oberliga: Göttinger am Samstag im Evergreen bei Eintracht Northeim

SVG ist nur Außenseiter

Ein Wiedersehen: Der Ex-SVGer und jetzige Eintracht-Spieler Florian Mackes (rechts) trifft auf seinen letztjährigen Mitspieler, den SVGer Jan-Niklas Linde. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Keine Frage, im südniedersächsischen Derby der Fußball-Oberliga Niedersachsen geht die SVG Göttingen als Außenseiter in die Partie am Samstag um 17.30 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion gegen den FC Eintracht Northeim. Zwar hat die Mannschaft von Trainer Knut Nolte, der in Northeim wohnt, die Eintracht in der ersten NFV-Pokalrunde nach Elfmeterschießen bezwungen, doch in der Meisterschaft stehen die Northeimer nach drei Siegen und erst einer Niederlage blendend da, nehmen derzeit den dritten Tabellenplatz ein, die SVG hingegen den drittletzten Rang und ist bei drei Niederlagen und einem Unentschieden weiterhin noch sieglos.

Das 0:3 gegen den TuS Bersenbrück vor einer Woche kam zur Unzeit und hat das Selbstbewusstsein der Schwarz-Weißen nun wahrlich nicht stärken können. Gegen diesen Gegner hatten sich Mannschaft und Trainer schon den ersten Saisonsieg ausgerechnet, doch erneut, wie leider häufig in dieser noch jungen Saison, machten individuelle Fehler das Vorhaben eines Sieges zunichte.

Duymelinck wieder dabei

Diese Fehler gilt es abzustellen oder zumindest zu reduzieren. Das weiß auch Nolte, der endlich wieder auf seinen Torjäger Lucas Duymelinck zurückgreifen kann. Der Ex-Nörtener wurde in den letzten beiden Spielen aufgrund von Bundeswehrmanövern schmerzlich vermisst. Ins Tor kehrt Omar Younes zurück, nachdem Nolte mit seinen beiden Keepern abgemacht hat, dass jeder immer zwei Spiele in Folge im Tor steht.

„Was gibt es Großartiges zur Taktik zu sagen? Wir kennen Northeim, Northeim kennt uns. Da weiß jeder, was ihn erwartet“, sagt der SVG-Coach. Da gäbe es auf beiden Seiten keine Geheimnisse mehr, zumal mit Martin Wiederhold und Florian Mackes einmal mehr zwei SVGer vor dieser Saison die Seiten gewechselt haben und mit Rafael Sieghan ein Northeimer an den Sandweg wechselte.

Bewährtes 4-2-3-1-System

Angeschlagen ist Stürmer Lamine Diop. Umso wichtiger ist, dass eben Duymelinck wieder dabei ist. Außenverteidiger Alexander Burkhardt plagt sich mit einem Infekt herum, Nolte hofft aber, ihn einsetzen zu können. Nico Grimaldi hat zwar in dieser Woche nach seiner Muskelzerrung mit dem Training wieder begonnen, das Spiel gegen die Eintracht kommt wohl aber noch zu früh. Nolte wird sein bewährtes 4-2-3-1-System spielen lassen und hofft darauf, dass sein Team in Northeim wie im Pokal für eine kleine Überraschung sorgen kann. (wg/gsd)

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