Der Vorjahres-Vizemeister ist ans Tabellenende gerutscht

Bei Eintracht Northeim gibt es aktuell diverse Baustellen

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Thorben Rudolphs Kopfballduell verfolgten die verletzten Carim Blötz, Linus Baar, Jannik Strüber und Julian Kratzert von der Tribüne aus. 

Northeim – Carim Blötz hatte wohl schon so eine Vorahnung. Der verletzte Mittelfeldspieler von Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim warnte sein Team bereits vor der Partie am Sonntag beim Stadioninterview und erinnerte an die vergangene Serie, als man gegen Aufsteiger viele wichtige Punkte liegengelassen hat.

Rund zwei Stunden später war seine Mannschaft nach der 1:2-Heimniederlage gegen Kickers Emden auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.

Trainer Simon Schneegans brachte es auf den Punkt. „Es ist leider Woche für Woche identisch: Wir verlieren die Spiele in der Anfangsphase.“ Gegen Arminia Hannover stand es nach elf Minuten 0:2, in Wolfenbüttel nach 26 Minuten gar 0:4. Da passt das aktuelle 0:2 gegen Emden nach 22 Minuten perfekt ins Bild.

Außerdem kritisiert der Coach die fehlende Durchschlagskraft. „Wir haben zudem nie elf Spieler, die konstant agieren. Bisher sind immer einer oder zwei dabei gewesen, die nicht das zeigen, was sie können. Dann kommt eben so etwas zustande.“

Der Kollege von Simon Schneegans auf Seiten von Kickers Emden, Ex-Profi Stefan Emmerling, war nach dem Erfolg logischerweise erleichtert. „Auch wenn wir zuvor drei Mal verloren hatten: Wir waren immer auf Augenhöhe, haben aber unsere Chancen nicht genutzt. Jetzt haben wir uns endlich belohnt. Die zwei schnellen Tore waren natürlich extrem wichtig. Allerdings ist es ja nach dem späten Northeimer Anschlusstreffer sogar nochmal richtig eng geworden.“

An den nächsten beiden Wochenenden tritt die Eintracht jeweils auswärts an: erst beim SC Spelle-Venhaus, dann bei FT Braunschweig - wieder ein Aufsteiger.

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