Fußball-Oberliga

Bei Schlusslicht SVG Göttingen ist gegen Gifhorn eine bessere Einstellung gefragt

Allein gegen drei: Göttingens Ali Ismail (am Ball) gegen Hesslingens Sebastian Sautner (rechts) und zwei weitere Gegenspieler. Foto: zje/gsd

Göttingen. Wiedergutmachung heißt es in den Reihen des Fußball-Oberligisten SVG Göttingen. Nach der 1:8-Blamage vor einer Woche beim VfL Oldenburg erwartet SVG-Fußball-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel von seiner Mannschaft unbedingten Willen, sich am Sonntag ab 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Sandweg gegen den abstiegsgefährdeten MTV Gifhorn durchzusetzen. Gespielt wird aber nicht, sollte sich noch eine Schneedecke auf dem Kunstrasen bilden.

Allerdings kommt das Team von Trainer Uwe Erkenbrecher mit der Empfehlung nach Südniedersachsen, vor einer Woche mit 4:1 überraschend gegen den Oberliga-Spitzenreiter SC Spelle-Venhaus gewonnen zu haben. Dabei erzielte Timon Hallmann drei Treffer und hat nunmehr als zweibester Torschütze dieser Liga zehn Treffer auf seinem Konto. Auf ihn ein besonderes Augenmerk zu richten, muss für die Göttinger Defensive Priorität haben. „Ich erwarte von meiner Mannschaft eine ganz andere Einstellung als vor einer Woche. Sie muss Dampf machen, um sich zumindest einigermaßen zu rehabilitieren“, fordert Tunkel unbedingtes Engagement. „Das sind wir auch den Zuschauern, die uns noch treu bleiben, schuldig.“

Freyberg wieder dabei

Ob Spielertrainer Nicola Grimaldi spielen kann, hängt davon ab, wie er seine Magen-Darm-Probleme überwunden hat. Dicke Fragezeichen stehen hinter Yannik Hogreve (Rückenprobleme) und Außenverteidiger Jan-Niklas Linde, dessen Wade zwickt. Dafür ist aber wieder Außenstürmer Yannik Freyberg dabei. Und auch der Spanier Josu de las Heras Vicuña wäre ein Spieler im Mittelfeld, der noch Impulse setzen kann.

Während die Schwarz-Weißen ohne Druck spielen können, erwartet doch so gut wie niemand mehr vom abgeschlagenen Schlusslicht nach dem kaum noch zu realisierenden Klassenerhalt Wunderdinge, sind drei Punkte für die Gifhorner Pflicht, wollen sie den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze halten. Gleichwohl wird ihr Trainer sie nach dem 4:1 gegen Spelle darauf aufmerksam gemacht haben, die SVG nicht zu unterschätzen. (wg/gsd)

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