Fußball: Auch im dritten Pflichtspiel kein eigener Treffer

0:1 gegen MTV Gifhorn! Eintracht Northeim fliegt aus dem Pokal

Perfekte Grätsche: Silvester Fahlbusch klärt hier die Situation. Torben Glombitza muss nicht mehr eingreifen.
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Perfekte Grätsche: Silvester Fahlbusch klärt hier die Situation. Torben Glombitza muss nicht mehr eingreifen.

Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim ist aus dem Niedersachsenpokal ausgeschieden. Am Mittwochabend verlor die Mannschaft in einem Nachholspiel der ersten Runde mit 0:1 (0:0) gegen den MTV Gifhorn.

Wie stellte Trainer Jan Ringling die Mannschaft auf?

Maciej Wolanski (Muskelfaserriss) musste weiter passen. Fabio Danneberg fehlte ebenso verletzungsbedingt. Hannes Fritz stand aufgrund einer Impfung nicht im Kader. Auch Kapitän Marc-Yannik Grunert fiel aus. Im Tor bekam Fabian Sündram Spielpraxis. Und mit Silvester Fahlbusch, der prompt die Kapitänsbinde tragen durfte und eine gute Partie bot, sowie Massimo Röttger rückten zwei Kicker in die Startelf, die zuletzt nicht in diesen Genuss gekommen waren.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Dass das aktuelle Schlusslicht der Oberliga den Vorletzten zu Gast hatte, merkte man anfangs keineswegs. Beide spielten zielstrebig nach vorn. Nur Zentimeter fehlten in der zwölften Minute zur Gifhorner Führung, als Leese einen Kopfball an die Latte setzte. Nach rund 20 Minuten lief der Ball bei den Gifhornern flüssiger. Die Gäste bekamen die Partie in den Griff. Das sichere 1:0 hatte jedoch auf der Gegenseite Retwan Defli auf dem Fuß. Er war zur Stelle, als ein Querpass vor dem MTV-Tor zu kurz geriet, wartete dann aber viel zu lange mit dem Abschluss - aus fünf Metern! So kam der schon ausgespielte Keeper Filikidi zurück und nahm Defli den Ball vom Fuß (25.). Das gab dem Geschehen einen neuen Dreh, nun war es die Eintracht, die Chancen durch Defli (29.) und Noah Sander (34.) herausspielte. Auch nach dem Seitenwechsel war es die Heimelf, der die erste Gelegenheit gehörte. Wieder war es Defli, der aus 15 Metern jedoch verzog (56.). Zu diesem Zeitpunkt war die Partie völlig offen. Das Pendel neigte sich sogar leicht in Richtung der Eintracht. Eine Viertelstunde vor dem Ende dann Glück für Northeim, als Torwart Sündram nach einer Flanke goldrichtig stand und angeköpft wurde. In der Schlussphase hatte Gifhorn das bessere Ende für sich. Nach feinem Zuspiel tauchte Malte Leese allein vor dem Northeimer Kasten auf und schloss eiskalt ab (85.).

Geht das Ergebnis in Ordnung?

Über 90 Minuten standen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber. Bei beiden ist jedoch offensichtlich geworden, dass die Offensive nicht unbedingt ihre größte Stärke ist. In der Punktrunde wäre die Partie ein typisches Unentschieden-Spiel gewesen. Im Pokal musste es einen Sieger geben. Und Gifhorn hatte das Quäntchen Glück auf seiner Seite.

Wie geht es jetzt weiter im Pokal?

Mit dem Weiterkommen hat sich Gifhorn eine weitere englische Woche eingebrockt. Nächsten Mittwoch, 1. September, heißt der Gegner im Achtelfinale Lupo Martini Wolfsburg. Die Eintracht kann dagegen nach dem Sonntags-Heimspiel gegen Wolfenbüttel nach dann zwei englischen Wochen am Stück endlich mal wieder eine normale Trainingswoche einlegen.  (Marco Washausen)

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