Oberliga: Partie am Sonntag ohne Bedeutung

Eintracht Northeim fährt zu Tabellenführer Egestorf-Langreder

Auswärts beim souveränen Spitzenreiter: Tristan Heine (am Ball, hier im Spiel gegen Tündern) und die Eintracht sind Sonntagnachmittag im Einsatz.
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Auswärts beim souveränen Spitzenreiter: Tristan Heine (am Ball, hier im Spiel gegen Tündern) und die Eintracht sind Sonntagnachmittag im Einsatz.

180 Minuten trennen die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim noch von der Winterpause.

Northeim - Am Sonntagnachmittag (14 Uhr) tritt die Elf von Trainer Philipp Weißenborn bei Tabellenführer 1. FC Germania Egestorf-Langreder an, am Samstag darauf geht es zum abschließenden Derby bei der SVG Göttingen.

Wie ist die Ausgangslage vor der Begegnung?

Die Eintracht hat zwar vergangenen Sonntag die wichtige Partie gegen Tündern mit 3:1 gewonnen, ziert aber nach wie vor das Tabellenende der Oberliga-Staffel Hannover/Braunschweig. Egestorf-Langreder ist bereits zwei Spieltage vor Halbserienabschluss von Platz eins nicht zu verdrängen. Aus 16 Partien gab es zwölf Siege und vier Remis. Noch kein Team bezwang den 1. FC.

Wie wichtig ist das Spiel am Sonntag?

Es hört sich zwar ungewohnt an - immerhin handelt es sich um ein Punktspiel der fünfthöchsten Liga: Doch für beide Kontrahenten hat die Partie für den weiteren Saisonverlauf absolut keinerlei Bedeutung. Egestorf geht in die Meisterrunde, Northeim in die Abstiegsrunde. Die Tore und Punkte aus den direkten Duellen werden nicht mitgenommen.

Wie endete das Hinspiel?

Das entschied der Favorit am 26. September im Gustav-Wegner-Stadion mit 4:0 für sich. So deutlich, wie das Ergebnis vermuten lässt, war der Spielverlauf damals aber gar nicht. Über 70 Minuten war die gute Eintracht auf Augenhöhe mit dem Kontrahenten. Das 3:0 und 4:0 fielen erst kurz vor Abpfiff.

Worum geht es für die Eintracht in dem Duell?

Die 90 Minuten sind eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen. Das Hauptaugenmerk dürfte darauf liegen, keine Verletzungen zu erleiden oder Sperren zu kassieren. Mit Abpfiff geht der Fokus voll und ganz auf das Derby bei der SVG Göttingen am Samstag, 4. Dezember, ab 14 Uhr. Auch der Rivale aus der Unistadt wird im Frühjahr die Saison in der Abstiegsrunde fortsetzen. Die Derbypunkte werden also mitgenommen.

Fast wichtiger als der eigene Auftritt ist für die Northeimer das zeitgleich stattfindende Aufeinandertreffen der SVG mit Tündern. Wer dort siegt, macht Boden gut im Kampf um den Klassenerhalt. Wie zuletzt die Eintracht mit dem 3:1.   (Marco Washausen)

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