2:1 in Cloppenburg: Eintracht Northeim gewinnt weiter

Es darf gejubelt werden! Eintracht Northeim feierte am Samstag den dritten Sieg im dritten Saisonspiel. Zum Matchwinner wurde Ali Ismail, der in der 93. Minute zum 2:1 traf. Unser Bild entstand bei einem Heimspiel im Gustav-Wegner-Stadion. Archivfoto: zij

Die Bilanz von Eintracht Northeim in der Fußball-Oberliga bleibt makellos: drei Spiele, drei Siege! Auch beim Regionalliga-Absteiger BV Cloppenburg gewann die Elf von Trainer Fröhlich.

Cloppenburg. In einer packenden, vor allem aber hart umkämpften Partie setzte sich die Eintracht am Samstag mit 2:1 (1:0) durch. Zum Matchwinner wurde Ali Ismail. Der kam erst in der Schlussphase aufs Feld, bewarb sich mit seinem Siegtreffer zum 2:1 in der dritten Minute der Nachspielzeit jedoch eindrucksvoll um mehr Einsatzzeit. Ganz nebenbei setzte Coach Fröhlich damit auch seine traumhafte Serie bei den Einwechselungen fort. Bereits gegen Heeslingen und den HSC Hannover sorgten die Jungs, die er erst später gebracht hatte, mit Toren für Jubel bei der Eintracht.

„Das war eine geile Partie“, sprudelte es nach Schlusspfiff aus Northeims Teammanager Hartmut Denecke heraus. Und genau so spektakulär wie die Begegnung endete, hatte sie auch begonnen. Schon in der ersten Minute musste Eintracht-Keeper Moritz Köhler alles aufbieten, um den Rückstand zu verhindern. Nur drei Zeigerumdrehungen später lag der Ball im Netz. Marc-Jannick Grunert passte auf Silvan Steinhoff, der Mehdi Mohebieh bediente - drin! 1:0 für die Eintracht. Das gab Schwung. Weitere beste Chancen von Patrick Sieghan und Valentin Jäkel blieben aber ungenutzt. Denecke: „Die ersten 30 Minuten waren wie aus einem Guss.“ Die Stimmung kippte erst ein wenig, als Karsten Fischer mit Adduktorenproblemen vom Feld musste. Für ihn kam Sebastian Marx.

Nach der Pause drückte Cloppenburg auf den Ausgleich. Der fiel dann auch durch Loth-Benny Boungou (68.). Doch nur fünf Minuten später schwächte sich die Heimelf selbst. Milad Faqiryar trat gegen Linus Baar nach und musste mit Rot vom Feld.

Das war der Wendepunkt. Denn in der Folge kam die Eintracht wieder besser in die Partie und damit auch zu Chancen, meist über Konter. Dennoch dauerte es bis in die Nachspielzeit, ehe sich die Überzahl auch im Ergebnis niederschlug. Thorben Rudolph schickte Ali Ismail mit einem Traumpass auf Reisen. Und der ließ sich nicht zwei Mal bitten und versenkte den Ball zum umjubelten Sieg im Cloppenburger Tor.

Eintracht: Köhler - Steinhoff, Baar, Horst, Ziegler - Fischer (28. Marx), Rudolph - Mohebieh, P. Sieghan, Grunert (67. Gemende) - Jäkel (78. Ismail)

Tore: 0:1 Mohebieh (4.), 1:1 Boungou (68.), 1:2 Ismail (90.+3). (mwa)

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