Relegation zur Regionalliga

Dämpfer für Eintracht Northeim: 0:1 gegen LSK

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Mit vereinten Kräften: Die Northeimer Carim Blötz (li.) und Mattis Daube (re.) jagen dem Lüneburger Kevin Krottke das Leder ab. 

Northeim – Eintracht Northeim und der Traum vom Aufstieg in die Fußball-Regionalliga – nach dem ersten von zwei Relegationsspielen lebt diese Hoffnung zwar weiter, hat am Mittwochabend aber einen herben Dämpfer erlitten.

Eintracht kassierte im ersten Relegationsspiel eine 0:1 (0:0)-Niederlage gegen den Lüneburger SK Hansa. Die Entscheidung fällt im Rückspiel, am Sonntag ab 15 Uhr im Lüneburger Stadion an den Sülzwiesen.

Die Gäste benötigten für die Anreise wegen mehrerer Staus über fünf Stunden. Erst um 19.04 betraten die ersten LSK-Spieler den Rasen des Gustav-Wegner-Stadion. Doch diese Strapazen merkte man den Lüneburgern eine halbe Stunde später nicht an.

Eintracht hatte durch einen fulminanten Volleyschuss von Finn Lucas Rettstadt (2. Minute) die erste Chance, die Lüneburgs Keeper aber parierte. Auf der anderen Seite war es Utku Sen, der mit einem Distanzschuss Northeims Christopher Meyer testete (7.). Ansonsten aber konzentrierten sich beide Teams auf die Sicherung der Defensive. Mit Erfolg: Die 1483 Zuschauer bekamen in den ersten 45 Minuten kaum Torchancen, dafür aber zahlreiche packende Zweikämpfe zu sehen.

Nach dem Seitenwechsel war vor den Toren mehr los. Nach Flanke von Silvan Steinhoff köpfte Rettstadt links vorbei (73.). Glück für Eintracht, dass der Heber von Lüneburgs Utku Sen knapp über den Kasten strich (61.). Die beste Möglichkeit der Partie resultierte aber aus einem Lüneburger Fehler, als Michael Ambrosius mit einem Querpass im eigenen Strafraum Northeims Melvin Zimmermann bediente, der Angreifer mit seinem Schuss aus zwölf Metern aber nur das Außennetz traf (73.).

Zehn Minuten vor Schluss verfehlte Lüneburgs Ambrosius mit einem Kopfball aus sieben Metern das Northeimer Tor nur ganz knapp. Den Schock für die Eintracht gab es drei Minuten später, als Sen mit einem Heber aus stark abseitsverdächtiger Position zum 0:1 traf. Danach blieben die Northeimer zwar bemüht, echte Chancen hatten sie aber keine mehr. Glück für Eintracht, dass Abseitstreffer von Marian Kunze (86.) und Kevin Krottke (88.) keine Anerkennung fanden.

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