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Letztes Heimspiel des Jahres: Eintracht Northeim empfängt Tündern

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Von: Marco Washausen

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Maciej Wolanski (hier gegen FT Braunschweig) und die Eintracht wollen mit einem Heimsieg wichtige Punkte für die Abstiegsrunde sammeln. Archivfoto: Ottmar Schirmachder
Maciej Wolanski (hier gegen FT Braunschweig) und die Eintracht wollen mit einem Heimsieg wichtige Punkte für die Abstiegsrunde sammeln. © Ottmar Schirmacher

Was für ein Kontrastpogramm für den FC Eintracht Northeim.

Northeim - In den letzten drei Spielen der ersten Saisonhälfte in der Fußball-Oberliga bekommt es die Mannschaft von Trainer Philipp Weißenborn als Schlusslicht noch mit dem Vorletzten Tündern (Sonntag, 14 Uhr, Gustav-Wegner-Stadion), dem Drittletzten SVG Göttingen (4. Dezember) und zwischendurch mit dem souveränen Tabellenführer Egestorf-Langreder (28. November) zu tun. Der volle Fokus liegt allerdings aktuell beim letzten Heimspiel des Jahres gegen die Gäste aus Tündern.

Wie ist die Ausgangslage vor der Partie?

Nach aktuellem Tabellenstand würde Northeim fünf seiner sieben Zähler mit in die Abstiegsrunde nehmen (3:2 gegen Tündern, 0:0 gegen Göttingen und Gifhorn). Die Unentschieden gegen Arminia Hannover und Wolfenbüttel wären - Stand jetzt - wertlos, da die Gegner als Vierter und Fünfter in die Meisterrunde einziehen.

Mit dieser Bilanz wäre die Eintracht zwar zu Beginn der zweiten Saisonhälfte auch prompt Zehnter und Letzter der neuen Staffel, aber keineswegs abgeschlagen. Gifhorn wäre auf Grundlage der bisherigen Ergebnisse Dritter der Abstiegsrunde - mit lediglich vier Zählern mehr. Tündern wäre Sechster (sieben Punkte). Das zeigt: Alles ist möglich im Kampf um den Klassenerhalt. Am meisten helfen würde ein Heimsieg am Sonntag.

Wie endete das Hinspiel gegen Tündern?

Daran denkt man im Eintracht-Lager gern zurück. Das 3:2 am 18. September ist der bisher einzige Sieg, der in dieser Saison gelang. Und der hatte sich damals lange Zeit nicht unbedingt abgezeichnet. Bis in die Schlussphase führte Tündern 2:1, scheiterte am Aluminium und ließ weitere Gelegenheiten ungenutzt. Mit einem Traumtor aus der Distanz glich Raoul Fricke erst aus, ehe Richard Rocha in der Nachspielzeit sogar zum Sieg traf.

Wie ist Northeims Gegner aktuell in Form?

Gut. Aus den vergangenen beiden Spielen holte das Team sechs Punkte. Am 7. November gab es einen 3:1-Erfolg bei FT Braunschweig, vergangenen Samstag folgte ein nicht zu erwartender 5:2-Sieg gegen den Tabellenzweiten Lupo Martini Wolfsburg. Damit verdoppelte Tündern innerhalb von wenigen Tagen sein Konto und rangiert nun mit zwölf Punkten fünf Zähler vor der Eintracht.

Wie schätzt Trainer Philipp Weißenborn die Lage ein?

„Wir haben beim 0:0 in Gifhorn eine solide Leistung gezeigt. Vor allem defensiv war das gut. Keiner hat sich hängen lassen, auch wenn wir unter Druck standen und Gifhorn mehr vom Ball hatte.

Trotzdem haben wir, wie schon gegen Lupo, immer wieder Phasen, wo wir den Ball gut bewegen und Chancen erspielen. Leider fallen die Tore nicht. Aber die Mannschaft lebt. Das stimmt mich positiv. Wenn wir so weitermachen, werden wir wieder erfolgreich sein.“ (Marco Washausen)

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