Oberliga: Anstoß am Sonntag um 16 Uhr

Eintracht Northeim bittet SVG Göttingen zum Derby

Hitzig wurde es im vergangenen Derby nur selten. Zu groß war die Dominanz der Göttinger, die 3:1 siegten. Diesen Sonntag steigt der nächste Vergleich.
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Hitzig wurde es im vergangenen Derby nur selten. Zu groß war die Dominanz der Göttinger, die 3:1 siegten. Diesen Sonntag steigt der nächste Vergleich.

Im Zeichen des Abstiegskampfes steht das Derby in der Fußball-Oberliga, welches am Sonntag um 16 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion angepfiffen wird.

Northeim - Wir klären vor dem Duell des FC Eintracht Northeim gegen die SVG Göttingen alle wichtigen Fragen.

Wie ist die Ausgangslage vor der Begegnung?

Das Schlusslicht empfängt den Drittletzten! Viel mehr Abstiegskampf geht kaum. Während man sich im Northeimer Lager vor Saisonstart bewusst war, dass der Klassenerhalt das einzige Ziel sein kann, ist der achte Platz der Göttinger überraschender. Die SVG hatte höhere Ambitionen. Doch auch Verletzungspech machte den Unistädtern einen Strich durch die Rechnung.

Vor der Saison wechselte mit Luis Riedel, der Mittwoch beim 0:3 bei Egestorf-Langreder nach Verletzung wieder im Kader stand, ein Kicker die Seiten und ging von Eintracht zur SVG. Zuletzt kein ungewöhnlicher Weg. Auch Richard Hehn, Patrick Hofmann, Ali Ismail, Julian Kratzert, Dennis Moschanin, Rinat Nazyrov oder Hanno Westfal kommen Sonntag als Gäste zu ihrem Ex-Verein.

Wie hat die Eintracht das 0:4 gegen Egestorf- Langreder verdaut?

Nur schwierig. Trainer Jan Ringling: „Wir haben eine maximal gute erste Halbzeit gespielt, haben es geschafft, den Gegner auf unser Level zu ziehen, hatten Chancen, aber haben den Punch nicht gesetzt. Wenn du gegen den Tabellenführer eine Chance haben willst, musst du 1:0 in Führung gehen. Und dann kannst du es noch besser verteidigen. Das haben wir aber nicht geschafft. Wir haben gut 70 Minuten super gespielt. Die letzten 15 ärgern mich dann aber brutal. Da sind wir naiv geworden, sind in alte Muster gefallen. Und dann steht es auf einmal 0:4. Mit 0:1 oder 0:2 hätte ich leben können. Doch so bleibt die letzte Viertelstunde im Kopf. Das wäre nicht nötig gewesen.“

Was sagt der Trainer zum bevorstehenden Derby?

„Wir blicken voller Vorfreude auf das Duell. Das wird brutal wichtig. Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Stand jetzt geht die SVG mit in die untere Tabellenhälfte. Dann zählt das Ergebnis doppelt. Entsprechend wird die Intensität hochgehalten. Wir sind heiß auf das Spiel.“

Wie sieht es in der Tabelle aus?

Da wird schon auf den ersten Blick deutlich, wie wichtig die 90 Minuten sind. Vor dem Hinrundenabschluss haben die Northeimer als Tabellenletzte (vier Punkte) satte neun Zähler Rückstand auf Platz fünf, der zum Einzug in die Aufstiegsrunde berechtigt und gleichzeitig den vorzeitigen Klassenerhalt bedeutet. Diesen Rang noch zu erreichen, scheint kaum möglich. Umso wichtiger ist es, Punkte gegen direkte Konkurrenten aus der unteren Hälfte zu sammeln, die mit in die Abstiegsrunde genommen werden. Aktuell ist die SVG ein solcher Gegner.

Wie kommt man an Tickets für das Derby?

Ganz problemlos an der Tageskasse. Einen Vorverkauf gibt es nicht. Wer dabei sein will, zahlt acht Euro Eintritt, (ermäßigt: sechs Euro), registriert sich per Luca-App oder in einer der ausliegenden Listen und sucht sich einen Platz im Stadion.  (Marco Washausen)

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